NachrichtenEin umfassendes Werk über die Ungarndeutschen

Ein umfassendes Werk über die Ungarndeutschen

Dr. Gerhard Seewann stellte am 19. November seine umfassende Monographie über die Geschichte der Deutschen in Ungarn im Haus der Ungarndeutschen vor. Die Buchpräsentation wurde von Dr. Nelu Bradean-Ebinger moderiert, welche sich als ein kompakter Schnellkurs über die Geschichte der Deutschen in Ungarn erwies.

Seewann

Das Werk Geschichte der Deutschen in Ungarn besteht aus zwei Bänden: Band 1. Vom Frühmittelalter bis 1860, Band 2. 1860 bis 2006. Der Autor, der als Stiftungsprofessor an dem Stiftungslehrstuhl für deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa an der Philosophischen Fakultät der Universität Pécs tätig ist betonte, er sei dankbar, dass er die Bücher in Ungarn vor Ort schreiben konnte und das Thema aus einer neuen Perspektive bearbeiten wollte.

In 2013 beginnt an der Stiftungsprofessur ein neues wichtiges Projekt. Denn die Monographie soll zum Schulbuch bearbeitet werden, und es soll auch ein Lehrerhandbuch entstehen, welches auch im Internet abrufbar werden sollte.

Die zwei Bände von Geschichte der Deutschen in Ungarn sind in Ungarn ausschliesslich im Lenau-Haus in Fünfkirchen zu kaufen.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.