BuchtippInge Jens, Walter Jens: Frau Thomas Mann

Inge Jens, Walter Jens: Frau Thomas Mann

„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau“ – sagt die Redewendung, und tatsächlich sind die Frauen der berühmten Männergestalten der Geschichte oft selbst bemerkenswerte Personen. Auch Thomas Manns Frau Katharina ‚Katia‘ Pringsheim bestätigt diese Aussage.

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Katia Pringsheim stammte aus einer großbürgerlichen Familie: ihr Vater war Mathematikprofessor, ihre Mutter war Tochter einer Frauenrechtlerin. Sie wuchs in München auf und war eine der ersten weiblichen Studenten in Bayern. Mit 23 heiratete sie Thomas Mann, der zu dieser Zeit bereits als anerkannter Schriftsteller galt.

„Frau Thomas Mann“ nannte sie sich selbst in ihren Briefen nach der Eheschliessung: das Hinterland für das Schriftstellergenie zu bieten, wurde zum Zentrum ihres Lebens. Inge und Walter Jens sind beide Thomas Mann-Experten und veröffentlichten mehrere Bücher über die Familie des Autors. Sie stellen in diesem Buch das Leben von Katia Pringsheim mit wissenschaftlichen Ansprüchen dar und behandeln auch ihre 25 Lebensjahre nach dem Tod ihres Mannes.

Das Buch empfehlen wir denjenigen, die gerne die familiäre Umwelt des berühmten Schriftstellers kennen lernen möchten.

Inge Jens, Walter Jens. Frau Thomas Mann: Das Leben der Katharina Pringsheim
Reinbek : Rowohlt, 2006
352 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.