NachrichtenGenauso gern geben, wie auch nehmen

Genauso gern geben, wie auch nehmen

Eine für fünf Jahre gültige Kooperationsvereinbarung unterzeichnete am 21. März die Deutsche Bühne Ungarn (DBU) mit der Janus Universitätsbühne (JESZ) der Universität von Pécs. Das Wesen der Vereinbarung ist es, dass JESZ und das Theater in Szekszárd in der Zukunft ihr Repertoire regelmäßig austauschen. Damit wird es möglich, dass die Universitätsbühne ihre Vorstellungen auch der in Szekszárd fungierenden Hochschulfakultät der Uni Pécs vorführen kann, wobei die regelmäßigen Aufführungen der Deutschen Bühne Ungarn sowohl Germanistikstudenten, als auch Studenten des deutschsprachigen Programms der Universität in Pécs deutschsprachige Theaterstücke anbieten.

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„Zu Ehren der heutigen Vertragsunterzeichnung haben wir eines unserer Lieblingsstücke, Lutz Hübners ‚Gretchen 89ff‘ mit nach Pécs gebracht“ – verrät uns die eine Initiatorin. Ildikó Frank, Intendantin der DBU erklärt: laut der Vereinbarung spiele ihr Ensemble demnächst etwa monatlich auf der Bühne von JESZ. „Diese Initiative ist für uns mehrfach wichtig und zukunftsweisend. Einerseits können sich Jugendliche, die in Pécs studieren und praktisch perfekt Deutsch können, sogar all unsere Stücke ansehen. Eben wegen ihrer guten Deutschkenntnisse werden sie sich ganz bestimmt viele nützliche Gedanken und Gefühle aus unseren Vorstellungen schöpfen. Andererseits werden wir von nun an die Produktionen der Janus Universitätsbühne beheimaten, wodurch wir unser Angebot bedeutend erweitern, und eine für uns sehr wichtige Zielgruppe, die Universitätsstudenten ansprechen können.“

Die Vereinbarung wurde von Ildikó Frank, Intendantin der DBU und von Dr. László Komlósi, stellvertretendem Rektor der Uni Pécs unterzeichnet. Signiert wurde sie darüber hinaus auch von den Leitern der mitwirkenden Institutionen: von Dr. Zoltán Szendi, Direktor der Germanistischen Fakultät, von Dr. Róbert Ohmacht, Vorstand des Ausschusses des Deutschen Programms der Medizinischen Fakultät sowie von Dr. Béla Horváth, Dekan der Hochschulfakultät Gyula Illyés der Universität Pécs. Zur Feierstunde betonte András Ernő Tóth, der künstlerische Leiter der Universitätsbühne, dass die beiden Theater bereits seit Jahren inhaltsreiche, fachliche und persönliche Kontakte miteinander aufrecht hielten. Bei ihrer gemeinsamen Initiative seien beide Seiten bestrebt, diesmal die Beziehung zueinander in erster Linie von der Perspektive des Publikums aus anzugehen. Zum nächsten „Stückeaustausch“ kommt es im April: zuerst darf das Publikum zwei Gastspiele von JESZ – „Holdbeli csónakos“ von Sándor Weöres und die Vorstellung „PróbaDADA“ – in Szekszárd besichtigen, und im gleichen Monat folgt noch die Vorstellung der Deutschen Bühne Ungarn, „Die Verwandlung“ Franz Kafkas in Pécs.

Weitere Informationen:
Viktória Móra, Leiterin des künstlerischen Betriebsbüros
Tel.: 74/316-533, 74/510-166
Email: info@dbu.hu, Web: www.dbu.hu

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