BuchtippMiklós Füzes: Etwas blieb daheim in Ungarn

Miklós Füzes: Etwas blieb daheim in Ungarn

Es gibt mehrere Irrglauben hinsichtlich der Vertreibung der Ungarndeutschen. Manche denken, dass die Ausgesiedelten problemlos von der Mehrheitsbevölkerung aufgenommen, und von Anfang an als gleichwertige Bürger akzeptiert wurden.

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Die Wirklichkeit sieht aber einigermaßen anders aus, wie man auch vom Buch von Miklós Füzes erfahren kann: Die neuen Mitbürger der deutschen Staaten wurden zuerst in Lagern unterbracht, später hofften sie noch immer viele vom deutschen Vaterland in die Heimat zurückkehren zu können. Bis die vollständige Integration der Vertriebenen mussten sie sowohl in finanzieller als auch in seelischer Hinsicht schwere Zeiten durchleben.

Das Buch von Füzes behandelt die Eingliederungsgeschichte in drei Kapiteln: der Autor gibt eine allgemeine Zusammenfassung, untersucht den Ablauf der Integration in Baden-Württemberg und macht den Lesern bekannt, wie die Vertriebenen die ersten Jahren erlebten.

Die Veröffentlichung empfehlen wir allen, die eine bündige, zweisprachige Zusammenfassung über das Thema der Eingliederung der Ungarndeutschen suchen.
Füzes Miklós: Etwas blieb daheim in Ungarn = Valami Magyarországon maradt
Pécs : Baranya Megyei Levéltár, 1999
195 S.
Sprache: Ungarisch-Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.