NachrichtenUnser Bildschirm ist 35 Jahre alt

Unser Bildschirm ist 35 Jahre alt

Seit dem 16. August 1978 gibt es eine ungarndeutsche Fernsehsendung im Ungarischen Fernsehen. Nachdem 1976 das Regionalstudio Pécs/Fünfkirchen des Ungarischen Fernsehens entstanden war, wurden von dort aus ab August 1978 wöchentlich zunächst gemeinsame Minderheitenprogramme gesendet.

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Zu Beginn der 80er Jahre wurde daraus dann eine eigene deutsche Ausstrahlung, die einmal im Monat im wöchentlichen Wechsel mit serbokroatischen, slowakischen und rumänischen Nationalitätenprogrammen gesendet wurde. Seit 1992 wird die 26-minütige Sendung wöchentlich ausgestrahlt.
Unser Bildschirm bringt meist keine Nachrichten und nur selten Kurzberichte. Die meisten Ausgaben sind Magazine mit 2-4 Beiträgen oder thematische Sendungen, die sich gezielt mit einem Thema beschäftigen. Dabei muss auch das geographische Prinzip berücksichtigt werden, denn Unser Bildschirm ist die einzige Fernsehsendung für die Ungarndeutschen, die ja im ganzen Lande verstreut leben.
Die deutsche Redaktion arbeitet im Rahmen der Hauptredaktion für Religions-/Minderheiten- und ungarische Diaspora-Sendungen von MTVA. In der Redaktion arbeiten im Moment drei hauptamtliche Redakteure ungarndeutscher Herkunft und ein freier Mitabeiter, der in erster Linie bei den täglichen Rundfunksendungen hilft, denn seit der Vereinigung von MTV, MR, MTI und Duna-TV, also praktisch seit dem Entstehen von MTVA, wurden die deutsche Fernseh- und die Rundfunkredaktion auch vereint, und alle Redakteure arbeiten für beide Bereiche. Der Sitz der Redaktion ist seit 35 Jahren in Fünfkirchen.
Unser Bildschirm wird zur Zeit jeden Dienstag um 13 Uhr im ersten Programm (m1) des Ungarischen Fernsehens gesendet und mittwochs um 6:35 Uhr im Duna TV-Programm wiederholt. Sie ist auch per Internet und in der m1-Videothek (MTVA Videotár) abzurufen.

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Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.