HauptnachrichtDonaureise durch deutsche Ortschaften - Projekt Danube-Places online

Donaureise durch deutsche Ortschaften – Projekt Danube-Places online

In Zusammenarbeit mit sechs Museen aus Ostmitteleuropa – darunter dem Janus-Pannonius-Museum in Fünfkirchen – organisierte das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) 2012 eine Wanderausstellung über schwäbische Ortschaften entlang der Donau. Als zweite Etappe des Projekts erstellte das DZM eine Webseite, auf der das Material der Ausstellung in Form einer interaktiven Reise neu erlebt werden kann.

Das Projekt „Migration in Donauraum” wurde durch die Finanzierung des Kulturprogramms der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) der Europäischen Union ins Leben gerufen. Sein Ziel war die Richtungen und Ziele der Auswanderung im 18. Jahrhundert dem breiteren Publikum bekannt zu machen, indem 80 donauschwäbische Städte bzw. Gemeinden virtuell besucht werden können.

Fünf Regionen werden auf der Webseite vorgestellt: das ungarische Mittelgebirge (von Wirtshäusl bis Werischwar), die Schwäbische Türkei, das Banat, die Batschka und Baden-Württemberg, das sowohl Ausgangsort der Auswanderung als auch Zielstation der Vertreibung gewesen ist. Bei den einzelnen Gebieten werden ihre geographischen und demographischen Daten angegeben, und man kann die Geschichte, Sehenswürdigkeiten und die wichtigsten regelmäßigen Veranstaltungen und Ausstellungsorte einiger Gemeinden näher kennen lernen. Neben ihrer Vorstellung ermuntert die Seite diese auch zu besuchen.

Obwohl die Webseite sich noch im Aufbau befindet, ist sie bereits eine wertvolle virtuelle Ausstellung. Hoffentlich erweckt sie wirklich die Interesse an die Donauschwaben.

Die Adresse der Webseite: http://danube-places.eu

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.