Bibliothek @deWertvolle Spende an unsere Bibliothek

Wertvolle Spende an unsere Bibliothek

Die Ungarndeutsche Bibliothek erhielt eine wertvolle Bücherspende aus der Benediktinerabtei Neresheim in Baden-Württemberg. Es ist bereits das dritte Mal, dass wir uns beim Zentrum über Fachwerke über die Donauschwaben, Literaturbücher, Kunstalben und Lexika erfreuen können.

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Unser Dank gilt der Abteibibliothek und ganz besonders Pater Martin (geb. Anton Jelli), dem aus Zsámbék stammenden Mönch. Er fand nach der Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland ein neues Zuhause. Seine Einweihung zum Priester erfolgte im Jahre 1957. Er ist in der Abtei für die Bibliothek zuständig, deren Bestand mehr als 140.000 Büchern umfasst. Die Sammlung der Alten Bibliothek bestehend aus 18.000 Bänden ist von unschätzbaren Wert.

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Pater Martin verfolgt auch die Arbeit des Zentrums bzw. unserer Bibliothek mit großem Interesse, und bei seinen Reisen nach Ungarn besucht er auch unser Institut immer. Er publiziert regelmäßig Essays, Beiträge und Artikel über die Ungarndeutschen bzw. die Geschichte seines Heimatortes und über das Leben der deutschen Vertriebenen.

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Die Benediktinerabtei ist vor allem durch ihre Kirche – ein Spätwerk Balthasar Neumanns – bekannt und gilt als einer der bedeutendsten Kirchenbauten des Spätbarock. Sie ist ein wundervolles Ausflugsort bzw. ein Ort der Ruhe. Die Reisenden können auch im Klosterhospiz übernachten, das auch als ein ideales Tagungsort fungiert. Es wurde auch ein Klostermuseum eröffnet, das die Geschichte der Abtei vorstellt.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.