HauptnachrichtRezitationswettbewerb zum 10. Mal

Rezitationswettbewerb zum 10. Mal

Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen veranstaltete am 16. Mai 2014 das 10. Landesfinale des Ungarndeutschen Rezitationswettbewerbs. Wie jedes Jahr war das Deutsche Nationalitätengymnasium und Schülerwohnheim Budapest auch diesmal der Gastgeber der Veranstaltung.

Nachdem die ungarndeutsche Hymne gesungen worden war, begrüßte die Direktorin der Schule, Ildikó Tápai die Anwesenden. Otto Heinek, Vorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen betonte in seiner Eröffnungsrede, dass erfreulicherweise die Zahl der Teilnehmer von Jahr zu Jahr höher sei und es nicht nur in der Kategorie Hochdeutsch, sondern auch in der Mundart-Kategorie viele Bewerber geben würde.

Der Rezitationswettbewerb wird jedes Jahr für ungarndeutsche Grund- und Mittelschulen veranstaltet und fand bereits zum 10. Mal statt. Das Ziel des Wettbewerbs ist je Kategorie diejenigen Schüler zu finden, die deutsche Texte – Gedichte wie Prosa – am eindrucksvollsten vortragen können. Dies gilt sowohl für Hochdeutsch-Sprecher als auch für Sprecher der eigentlichen Muttersprache der Ungarndeutschen, die Mundart. Aufgrund der Schülerzahlen wurde das Land in drei etwa gleich große Regionen aufgeteilt, aus denen je Kategorie die besten 8 Rezitatoren sich ins Landesfinale qualifiziert haben, also 3×8=24 Bewerber je Kategorie. Ausnahme war die Mundartkategorie in der Oberstufe: hier schafften es 27 Schülerinnen und Schüler in die Endrunde. Insgesamt nahmen an dem Landesfinale in den 6 Hochdeutsch- und 4 Mundartkategorien 210 Schülerinnen und Schüler aus 97 Schulen aus ganz Ungarn teil. Aus dem In- und Ausland wurden wieder hervorragende Fachleute in die Jury eingeladen, die in den einzelnen Kategorien die Darbietungen der Rezitatoren bewerteten. 
Die ersten drei Platzierten erhielten in jeder Kategorie eine Urkunde, ein Buch und einen Buchgutschein (1. Platz: 5000.-, 2. Platz: 4000.-, 3. Platz: 3000.-). Die Erstplatzierten ab der 7. Klasse dürfen an der Rundreise für die Gewinner der Landeswettbewerbe nach Baden-Württemberg teilnehmen, die zwischen dem 19. und 24. Oktober stattfindet.

Wir gratulieren allen Teilnehmern und Gewinnern für ihre hervorragende Leistung!

Die Gewinner der Kategorien:

Hier sind die Ergebnisse der einzelnen Kategorien zu finden:

Die Förderer der Veranstaltung waren:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Fondsverwalter für Humane Ressourcen
Goethe-Institut Budapest

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.