BuchtippAnneliese Kitzmüller, Martin Graf (Hg.): Kinder während der Vertreibung

Anneliese Kitzmüller, Martin Graf (Hg.): Kinder während der Vertreibung

Fast 70 Jahre sind seit der Vertreibung vergangen: die Geschichtswissenschaft befindet sich in der 24. Stunde um die Frage mit den Mitteln der Oral History zu erforschen. Dieser Band enthält Erinnerungen von Zeitzeugen, die die Ereignisse als Kinder erlebt haben.

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Das vorige Buch der beiden Herausgeber beschäftigte sich mit Frauenschicksalen. Vielleicht noch schutzloser waren aber die Kleinen, die nicht mal verstehen konnten, was um sie geschieht. In dieser Veröffentlichung blicken zwölf damalige Kinder auf die Zeit der Vertreibung zurück. Stammten sie aus dem Sudetenland oder aus der Bukowina, waren sie etwas älter oder jünger, es war wahrscheinlich die härteste Zeit ihres Lebens, die ganz sicher ihren weiteren Lebensweg bestimmte.

Man darf keine Objektivität von solchen Texten erwarten, dennoch bringen sie die Schicksalsschläge einem viel näher als die Bearbeitung von archivarischen Quellen und bloßen Statistiken und erwecken Emotionen in den Lesern.

Das Buch lässt sich allen empfehlen, die anstatt von trockenen Zusammenfassungen eher über die menschliche Seite der Geschichte lesen möchten.

Anneliese Kitzmüller, Martin Graf (Hg.): Kinder während der Vertreibung
Wien : Medienvielfalt, o. J.
182 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.