BuchtippErnst Lehmann (Hg.): Eingliederung der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in Westdeutschland als Unterrichtsaufgabe

Ernst Lehmann (Hg.): Eingliederung der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in Westdeutschland als Unterrichtsaufgabe

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs musste Deutschland die Rolle des Einwanderungslandes akzeptieren. Ein Spezialfall unter den neuen Einsiedlern waren die aus ihrer ostmitteleuropäischen Heimat vertriebenen bzw. geflüchteten Deutschen. Ihre Integration war eines der bedeutendsten Probleme in den 40er, 50er Jahren, deshalb musste es auch im Unterricht präsent sein. Dieses Buch wurde als Grundlage für LehrerInnen bestimmt.

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Die Publikation enthält eindeutig mehr Informationen als die für ihr eigentliches Ziel genug wären. Anstatt einer kurzen Zusammenfassung bietet der Band 18 eingehende Studien über Teilfragen, zum Beispiel über wie der Problemkreis im Rahmen der einzelnen Unterrichtsfächern, wie auf Deutsch- durch Religion- bis zu Erdkundestunden behandelt werden soll.

Die Problematik wird nicht abgesondert, sondern im Zusammenhang mit den Entwicklungen der deutschen Nachkriegsjahre behandelt. Dass ein solches Buch erschien, zeigt, dass der deutsche Staat mit der Frage sich ernsthaft auseinandersetzte.

Wir empfehlen die Veröffentlichung denjenigen, die sich für die erste Etappe der ostdeutschen Integration bzw. deren Bearbeitung im schulischen Unterricht interessieren.

Ernst Lehmann (Hg.): Eingliederung der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in Westdeutschland als Unterrichtsaufgabe. Eine Handreichung
Hannover-Linden : Jaeger, 1964
Bausteine Ostkundlichen Unterrichts. Schriftenreihe der Bundesgemeinschaft für deutsche Ostkunde im Unterricht, 11.
192 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.