default @deIV. Landesfinale von Jugend debattiert international

IV. Landesfinale von Jugend debattiert international

Bei der Finaldebatte über die Regelung über den gewohnheitsmäßigen Aufenthalt im öffentlichen Raum erreichten Júlia Pőcze und Regina Bartha aus Budapest mit starken Argumenten das Internationale Finale des deutschsprachigen Debattierwettbewerbs Jugend debattiert international.

Soll in Ungarn die Regelung über den gewohnheitsmäßigen Aufenthalt im öffentlichen Raum zurückgenommen werden? – Über diese Frage stritten sich am 28. Mai 2014 die besten jungen Debattanten Ungarns im Landesfinale des Wettbewerbs Jugend debattiert international. Júlia Pőcze aus dem Tamási Gymnasium, Budapest setzte sich zusammen mit der zweitplatzierten Regina Bartha aus dem Karinthy Gymnasium, Budapest mit Fairness und guten Argumenten durch. Im Oktober werden sie Ungarn beim Internationalen Finale des deutschsprachigen Wettbewerbs in Warschau vertreten.

Im vollen Saal des bereits vierten ungarischen Landesfinales in der Andrássy Universität wurde engagiert und kontrovers, aber auch fair und sachlich debattiert. Vier junge Redetalente lieferten spannende Argumente pro und contra über die Regelung des gewohnheitsmäßigen Aufenthalts im öffentlichen Raum. Júlia trat überzeugend gegen die Regelung ein und beeindruckte die Jury mit ihren Debattierkünsten. Von den erworbenen Fähigkeiten in deutscher Sprache können Júlia und Regina nicht nur in ihrem weiteren Leben, sondern auch beim internationalen Finale des Wettbewerbs Gebrauch machen. Dort treffen sie im Oktober 2014 auf die besten Debattanten aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Tschechien und der Ukraine. „Wenn Erwachsene miteinander debattieren, ist es früchtebringend, wenn das Jugendliche tun, ist es hoffnungstragend: Die „Nachwende”-Generation wird sich gewiss in einer debattenfreudigen Umgebung sozialisieren“ würdigte der Schirmherr Zsolt Bóta das Projekt.

vitazik a vilag ifjusaga 3

Jugend debattiert international ist ein Wettbewerb für Deutschlernende aus Sekundarschulen in Mittel- und Osteuropa. Das Projekt will die Jugendlichen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit politisch und gesellschaftlich relevanten Themen anregen und die Sprachkenntnisse der Deutschlernenden verbessern. Jugend debattiert international ist ein Beitrag zur politischen Bildung und bietet Deutschlehrern spannende Unterrichtsstoffe. Jährlich nehmen ungefähr 2.000 Schüler aus insgesamt acht Ländern teil.

Jugend debattiert international – Länderwettbewerb in Mittel- und Osteuropa ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. Es wird in Ungarn durch die Hanns-Seidel-Stiftung, E.ON Hungária, Audi Akademie, Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt.

Weitere Informationen zu Jugend debattiert international:

auf Ungarisch >>>

auf Deutsch >>>

Facebook: >>>

[embedyt]http://www.youtube.com/watch?v=ggbJoQ6A9QA[/embedyt]

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.