BuchtippLeopold Egger: Erinnerungen an die donauschwäbische Heimat

Leopold Egger: Erinnerungen an die donauschwäbische Heimat

Egal wie lange die einstigen Vertriebenen in Deutschland leben, die Heimat bleibt für sie das Mutterland. Das gilt sowohl für die Ungarndeutschen, als auch für die Banater Schwaben. Leopold Eggers Lebenswerk, das vor dem Erscheinen dieses Bandes in verschiedenen Zeitschriften publiziert worden ist, beschreibt eindrucksvoll das Leben der Deutschen in der Banat.

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Obwohl der Autor die Veröffentlichung auch als sein eigenes Testament betrachtet, beinhaltet sie nicht nur persönliche Erinnerungen, sondern auch Momentaufnahmen aus der ganzen donauschwäbischen Geschichte von der Ansiedlung bis zur Eingliederung in Deutschland.

Die Texte sind im literarischen, fast lyrischen Stil geschrieben worden und können auch als Kurzgeschichten interpretiert werden. Zusammen schaffen sie ein umfangreiches Bild über das Alltagsleben in der Banat. Der Band enthält zahlreiche Illustrationen aus der Publikation Weg der Donauschwaben und eine Landkarte vom Karpatenbecken mit den deutschen Siedlungsgebieten.

Wir empfehlen diese Veröffentlichung denjenigen wärmstens, die sich für das Banater Deutschtum interessieren, und anstatt der wissenschaftlichen Arbeiten eher persönliche Erinnerungen bevorzugen.

Leopold Egger: Erinnerungen an die donauschwäbische Heimat
Sindelfingen: Landsmannschaft der Donauschwaben in Baden-Württemberg, 1986
128 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.