HauptnachrichtMeine Praktikumszeit beim Zentrum - Bericht von Korinna Grossmann

Meine Praktikumszeit beim Zentrum – Bericht von Korinna Grossmann

Ich verbrachte seit Mitte März 2014 drei Monate beim Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum als Praktikantin. Im Folgenden möchte ich meine Tätigkeitsbereiche während den Praktikumswochen hervorheben und schildern.

IMG_1613

In den vergangenen Wochen war ich vor allem in der Bibliothek beschäftigt und half bei dem Hochladen von Artikeln auf die Zentrum-Webseite. An Veranstaltungstagen war ich bei den Vorbereitungen der Programme behilflich. Auf dieser Weise gewann ich Einblick in den organisatorischen Teil und war auch als Zuschauer und Beobachter bei den Zentrum-Programme im HdU Veranstaltungen dabei. Die deutschsprachigen Vorträge und die anschließenden Diskussionen waren immer gedankenanregend.

Anfang April fand das überregionale deutschsprachige Schauspielfestival im Deutschen Nationalitätengymnasium und Schülerwohnheim Budapest für Mittelschulen statt. Ich schrieb darüber einen Bericht in deutscher und ungarischer Sprache. Ich konnte mich auch als Reporterin ausprobieren und führte sogar ein kurzes Gespräch mit einer Dramapädagogin.

Am 25. April wurde zum 8. Mal das Filmfestival Abgedreht! veranstaltet. Im Művész Mozi fand die Filmvorführung statt. Die Kurzfilme waren sehr beeindruckend und es war mir eine Freude bei der Preisverleihung mitzuwirken. Ich konnte die jungen Filmemacher ansprechen, sie bitten ins Gästebuch zu schreiben und ihre Sicht auf die Ungarndeutschen kennenlernen.

IMG_0543

Am 17. Mai veranstaltete die Deutsche Botschaft Budapest den Tag der offenen Tür unter dem Motto 25 Jahre Grenzöffnung und Mauerfall. Zur Veranstaltung wurde das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum ebenfalls eingeladen. Ich hatte die Möglichkeit die Direktorin Frau Mónika Ambach und den Büroleiter Lajos Grund zu begleiten. Ich vertrat das Zentrum und informierte Interessenten über die Arbeit des Instituts und die aktuellen Programme. Hierbei konnte ich mich in einer neuen Umgebung ausprobieren.

Im Rückblick auf die vergangenen drei Monate würde ich gerne die vielseitigen Aufgabenbereiche hervorheben, an denen ich teilnehmen konnte. Ich gewann Einblick in die schriftliche und mündliche Kommunikation eines Informationszentrums. Ich konnte sowohl selbständig als auch als Mitglied des Teams arbeiten. Ich bekam Hilfe, Unterstützung, viel Anstoß und Motivation. Die deutschsprachige Umgebung ergänzte ausgezeichnet meine Studien.

Ich möchte mich herzlich bei der Direktorin Mónika Ambach, beim Büroleiter Lajos Grund und beim Bibliothekar István Mayer für Ihre Hilfe und Unterstützung während meines Praktikums bedanken.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.