BuchtippMiklós Füzes - András Újvári: Die Tragödie einer Generation

Miklós Füzes – András Újvári: Die Tragödie einer Generation

Zwangsarbeit, Vertreibung: schwere Schicksalsschläge der Ungarndeutschen. Aber deren Tragödie begann bereits früher: viele Männer wurden zum Wehrdienst im Waffen-SS gezwungen. In diesem Buch wird die Geschichte dieser Ungarndeutschen erzählt.

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Die Idee zur Rekrutierung unter den Deutschen im Ostmitteleuropa entstand im Jahre 1940, ab 1942 kam es dann zu den ersten SS-Werbekampagnen in Ungarn. Dem zuerst freiwilligen Beitritt folgte 1944 die Zwangsmusterung, mit der Unterstützung des Volksbundes der Ungarndeutschen. Es wurden auch von der ungarischen Armee Soldaten von SS übernommen.

Die Veröffentlichung dokumentiert die Ereignisse mit wissenschaftlicher Präzision, aber die Autoren erklären, dass das Problem nur anhand Archivquellen nicht tief genug zu untersuchen ist. In diesem Sinne werden im Band 18 Rückerinnerungen damaliger Soldaten veröffentlicht.

Die Publikation empfehlen wir allen, die diese dunkle Epoche der ungarndeutschen Geschichte näher kennen lernen möchten.

Miklós Füzes – András Újvári: Die Tragödie einer Generation
Budapest : Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, 1999
(LdU-Bücher)
147 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.