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„Ständige Kommunikation und starke Interessenvertretung sind wichtig“ – wir stellen Katharina Győri-Meiszter vor

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Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen startete auf ihrer Facebook-Seite „Deutsche Liste – Die erste Wahl” eine neue Serie und will – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – manche KandidatInnen der Landesliste der Ungarndeutschen vorstellen.

Katharina Győri-Meiszter stammt aus Litowr/Liptód, einem kleinen ungarndeutsches Dorf in der Branau, aus einer rein ungarndeutschen Familie. Sie wohnt in der Branauer Kleinstadt Bohl/Bóly, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Die studierte Lehrerin unterrichtet seit mehr als 3 Jahrzehnten in der zweisprachigen Bohler Grundschule Deutsch, Nationalitätenkunde und das zweisprachige Fach Naturkunde. Ihre Abstammung, ihre bewusste ungarndeutsche Identität und ihre Liebe zum Lehrerberuf inspiriert sie seit vielen Jahren, und daraus resultiert ihr ununterbrochenes Engagement für das ungarndeutsche Schulwesen und für ihre Nationalität. Seit 8 Jahren ist sie Vorsitzende der Bohler Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung, und in den letzten vier Jahren war sie auch im Vorstand des Verbandes der Branauer Deutschen Selbstverwaltungen tätig.

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„Mein engeres Gebiet, wo ich am meisten für meine Nationalität etwas tun kann, ist der Bereich Unterricht und Kultur“ – so Katharina Győri-Meiszter. „Ich durfte in den letzten Jahren bei der Erstellung der neuen Lehrpläne für die deutschen Nationalitätenschulen dabei sein, und auch bei der Ausarbeitung der Gestaltung des Übergangs zwischen den einzelnen Schulstufen. Ich hatte die Möglichkeit, bei der Erstellung neuer Lehrwerke für die Nationalitätenschulen mitzuarbeiten. Ich bin davon fest überzeugt, dass die Zukunft unserer Nationalität in den Händen der Jugend liegt, deshalb tragen die Leute, die sich mit ihnen beschäftigen, besonders große Verantwortung. Es freut mich, dass für die bevorstehende Wahl der Nationalitätenselbstverwaltungen diesmal viele Jugendliche kandidieren. Sie bringen ganz bestimmt neuen Schwung in die Tätigkeit der LdU. Natürlich brauchen wir aber auch unsere Leute mit viel Erfahrung auf diesem Gebiete.“

Laut Frau Győri-Meiszter könne die LdU auch in der Zukunft nur dann gut funktionieren, wenn bewusst man dafür sorgte, dass die Landesselbstverwaltung all die von „unten“ kommenden Vorschläge mitbekommen könnte. Dazu sei es unerlässlich, dass die Mitglieder der Vollversammlung mit den örtlichen deutschen Selbstverwaltungen regelmäßig Kontakt halten, sich mit ihnen austauschen und ihnen über die Arbeit der Landesselbstverwaltung berichten. Katharina Győri-Meiszter sei der festen Überzeugung, dass neben der Pflege der Muttersprache, der Stärkung der Identität, der Bewahrung der deutschen Bräuche und Sitten auch unsere Interessen stark vertreten werden müssten – sowohl in Ungarn, als auch im Mutterland.

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