HauptnachrichtFilm, Ausstellung und Tombola - Zentrum wurde 10 Jahre alt

Film, Ausstellung und Tombola – Zentrum wurde 10 Jahre alt

Die Stimmung war auf dem 10. Geburtstagsfest des Zentrums am 30. September ausgezeichnet. Zahlreiche Gäste kamen ins Haus der Ungarndeutschen, die sich nach der Party zufrieden verabschiedeten. 

Das Team des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums drehte für die Veranstaltung eine 24 Minuten lange Reportage, welche einen Einblick in das heutige ungarndeutsche Dasein gewährte, bzw. über die Tätigkeit des Zentrums berichtete. Fünf Interviewpartner erzählten Monika Ambach, die den Film redigierte, was sie über die Gegenwart und Zukunft der Ungarndeutschen denken. Eva Gerner (Redakteurin von Unser Bildschirm) lenkte die Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit der Medien, Eva Mayer (verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift Barátság) und Johann Schuth (Chefredakteur der Neuen Zeitung) argumentierten sowohl für die Wichtigkeit der gedruckten Presse, als auch für die vom Internet gebotenen Möglichkeiten. Otto Heinek (Vorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen) hob hervor, dass die Ungarndeutschen, die ihre Identität erleben und ihre Traditionen pflegen möchten jede Möglichkeit dazu hätten in den Selbstverwaltungen, Vereinen aktiv zu werden, bzw. unterstrich auch dessen Wichtigkeit. Ibolya Englender-Hock (Direktorin des fünfkirchener Valeria-Koch-Schulzentrums) betonte die Schlüsselfunktion des Bildungswesens mit besonderer Hinsicht auf die LdU-Bildungskonzeption Wurzeln und Flügel, welche das verschmelzen von Neu und Alt beinhaltet.

Der Abend wurde von Jugendlichen moderiert, die schon an einem oder mehreren Ausschreibungen des Zentrums teilgenommen hatten. Viktória Göbl und Sára Schauer eröffneten das Programm, beide sind Abiturientinnen des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baje und machten schon des öfteren beim Abgedreht! Filmfest mit und  konnten auch Preise einsammeln. Sára bewarb sich mehrmals bei der Blickpunkt Fotoausschreibung, und hat vor auch dieses Jahr mitzumachen.
Nach der Filmvorführung übernahmen Krisztina Stefán und Viktor Weigert das Wort. Beide  sind Studenten, aber vor einigen Jahren waren sie Abgedreht!-Preisträger. Krisztina hat sogar nach der Mittelschule mit Kurzfilmen an der Kategorie U35sec mit Erfolg teilgenommen. Die jungen Moderatoren verlosten zehn, speziell für dieses Ereignis verfertigte Tassen unter das begeisterte Publikum, anschließend sangen sie alle gemeinsam das Lied Zum Geburtstag viel Glück.

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An diesem Punkt überraschten die Vertreter der LdU die Zentrum-Mitarbeiter. Vorsitzender Otto Heinek und Kulturreferentin Angelika Pfiszterer überreichten eine Urkunde und Geschenke, und überbrachten persönlich die Glückwünsche des Präsidiums.

Das Programm wurde mit einer riesigen Torte mit der Aufschrift 10TRUM, Essen und Getränken und gut gelaunten Gesprächen fortgesetzt. Während dessen spielte das Joe Fritz-István Gyárfás Jazzduo. Die Gäste konnten auch die aktuelle Blickpunkt-Wanderausstellung besichtigen, aber auch alte Programmhefte, Einladungskarten und die unerlässlichen Abgedreht!-T-Shirts wurden ausgestellt. Alltägliche Sachen, welche aber aus der Sicht der vergangenen 10 Jahre schon Geschichte sind.

Die nächste Veranstaltung von Zentrum-Programme im HdU wird am 9. Oktober stattfinden, als das Zentrum die Interessenten zur Vorstellung des Buches Kitaszítva (Ausgestoßen) von Gábor Gonda erwartet.

…und nicht vergessen, in wenigen Tagen startet auch schon der 7. Blickpunkt – Wettbewerb der Bilder! – Fotografieren wir uns!

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Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.