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Geschichte und Gegenwart der Deutschen in Dorog

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Die langersehnte Broschüre über und für die deutsche Minderheitengruppe der Bergmannsstadt Daurog/Dorog ist erschienen. Obwohl sie der deutschstämmigen Bevölkerung gewidmet ist, aber auch, um die über keine Deutschkenntnisse verfügenden Interessenten nicht auszuschließen, wurde das Büchlein zweisprachig gestaltet.* Die beiden Autoren bzw. Redakteure −  Franz Puchner, der ehemalige, und Melinda Kolonics, die jetzige Vorsitzende der örtlichen Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung − sind der Geschichte und Gegenwart der deutschen Volksgruppe in der Stadt stark verpflichtet. (Kolonics Péterné-Puchner Ferenc: A dorogi németek története. Die Geschichte der Doroger Deutschen. Dorogi Német Nemzetiségi Önkormányzat, Alfadat-Press Kft. Tatabánya 2014, 72 Seiten.)

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Der erste Teil bietet einen kurzen Rückblick auf die Vergangenheit der hiesigen Deutschen von der Neubesiedlung der Ortschaft nach der Türkenherrschaft bis zur Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg. Dem Leser wird danach die Gegenwart der deutschen Volksgruppe dargestellt, indem die Pflege der Traditionen, die Deutsche Minderheitenselbstverwaltung und die fleißige Mitarbeit der Mitglieder, wie z. B. Unterstützung der Städtepartnerschaften, des Schüleraustausches, der Kulturvereine und Ausstattung eines ortsgeschichtlichen Heimatmuseums, beschrieben werden.

Hauptanliegen der Broschüre ist es vorzustellen, wie viel die seit 16 Jahren bestehende Minderheitenselbstverwaltung zum Leben der Stadt Dorog beigetragen hat und wie wichtig ihre Bestrebungen auch für die Jugend und für die Zukunft sind. Wie auch im Abschluss kompakt formuliert wird: “Wir müssen dieses Erbe weitergeben!“ (S. 67) Um das zu erreichen, hat sich die Nationalitätenselbstverwaltung nicht mindere Ziele gesetzt wie die Förderung des deutschen Sprachunterrichts im Kindergarten, eventuell die Einführung des muttersprachlichen Unterrichts.

Das Büchlein  zeugt von sehr anspruchsvoller Qualität sowohl den Inhalt als auch die äußere Erscheinungsform betreffend, die zahlreichen bunten Bilder veranschaulichen und unterstützen die Texteinheiten sehr gut. Die zwei Einheiten in verschiedener Sprache sind keine haargenauen Spiegelübersetzungen voneinander, teilweise werden die Textteile mit unterschiedlichen Fotos illustriert.

Dieser ausgezeichnete Beitrag zur Dokumentation der Vergangenheit und des heutigen Lebens der deutschen Minderheit in Daurog zeugt davon, welch große Wichtigkeit dieser Volksgruppe im Leben der Stadt beigemessen wird.

Márta Juhász

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