HauptnachrichtLiebestrommeln: Lesung von Jutta Treiber im Österreichischen Kulturforum

Liebestrommeln: Lesung von Jutta Treiber im Österreichischen Kulturforum

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Am 28. Oktober war die Reihe Zentrum-Programme im HdU ausnahmsweise Gast des Österreichischen Kulturforums. Jutta Treibers Lesung fand in Zusammenarbeit vom Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und ÖKF statt, und bot dem Publikum eine heitere Unterhaltung.

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Die Autorin ist 1949 in dem burgenländischen Oberpullendorf, einer einst ungarischsprachigen Gemeinde geboren. Sie studierte Anglistik und Germanistik, war einige Zeit lang als Lehrer tätig. Seit 1988 ist sie freiberufliche Autorin. Bis zum heutigen Tag veröffentlichte sie mehr als 40 Bücher, die auf 23 Sprachen zu lesen sind. Neben Werken für Erwachsenen verfasst sie auch Kinder- und Jugendbücher. Für ihre Tätigkeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur in den Jahren 1996 und 2007.

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Der jetzt in Budapest vorgestellte Roman Liebestrommeln hat den Untertitel „Kur-Schmonzette”. Es handelt sich um eine satirische, bewusst kitschige Geschichte eines Liebesdreiecks an einem Kurort. Sie ist wie eine Operette aufgebaut: zuerst werden die „Instrumente” gestimmt, was durch ein Wirrwarr von Wörtern und Ausdrücken dargestellt wird. Im Werk benutzt die Autorin zahlreiche Verfremdungseffekte, der auktoriale Erzähler kommentiert nicht nur die Ereignisse, sondern auch den Text selbst. Der Klang der Sätze ist an manchen Stellen genauso wichtig, wie deren Inhalt.

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Jutta Treiber erwies sich nicht nur als eine außergewöhnliche Schriftstellerin, sondern auch eine talentierte Vorleserin und eine ausgesprochen freundliche Persönlichkeit. Man konnte sehen, dass die Lesung ihr keinesfalls eine ungewollte Pflicht bedeutete, sie genoss die Anwesenheit des Publikums und war auch für personelle Gespräche offen.

Der Abend ist sehr gut gelungen und es lässt sich hoffen, dass die beiden organisierenden Institutionen auch im Weiteren kooperieren werden.

István Mayer

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