SchnellnachrichtenDie Ergebnisse der Vorentscheide für das Landestanzfestival

Die Ergebnisse der Vorentscheide für das Landestanzfestival

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Für das VIII. Volkstanzfestival, das am 15. November 2014 in Moor/Mór stattfinden wird, gab es zwei Vorentscheide. Die erste, mit neun Tanzgruppen aus den südlichen Regionen wurde am 18. Oktober in Großmanok/Nagymányok, die zweite Vorausscheidung mit acht Tanzgruppen aus den nördlichen Regionen und einer aus dem Süden wurde am darauffolgenden Tag, am 19. Oktober in in Großturwall/Törökbálint veranstaltet.

Vorentscheid in Großmanok

Die mit Gold qualifizierten waren:

Die Deutsche Nationalitätentanzgruppe aus Wemend/Véménd. Sie zeigte die Volkstanzproduktion „Hoppsa Zeppl” (Choreograph: Gábor Agárdi) und ebenfalls eine neue Produktion „Am Morgen der Hochzeit”, nach traditionellen Motiven von Michael Mausz bearbeitet. Begleitet wurde die Tanzgruppe von der Wemender Blaskapelle unter Johann Hahn, der auch die Musik bearbeitet hatte.

HD 2014-10-18 Tanz Großmanok L1000845 0080 wemend

Ungarndeutsche Nationalitätentanzgruppe Maratz/Mórágy mit dem Programm „Auf dem Kellerberg” (neu). Choreographen Garay Iringó und Nagy László. Begleitet von Knapp János und Kapelle.

HD 2014-10-18 Tanz Großmanok L1000795 0030 MARATZ MORAGY

Die „Leőwey” Jugendtanzgruppe aus Fünfkirchen/Pécs mit der Volkstanzproduktion „Deutsche Tänze aus der Batschka” und als neue Choreographie mit „Polkmazur” von Heil Helmut. Begleitung: Unterrock und Schnaps Kapelle.

Die „Pergő-Rozmarein” Tanzgruppe aus Waschludt/Városlőd mit der neuen Produktion „Wemender Tänze” und dem „Kissentanz” von Heil Helmut, begleitet von der „Unterrock” Kapelle.

HD 2014-10-18 Tanz Großmanok L1000860 0095 Varoslöd

Die Ungarndeutsche Tanzgruppe Kier/Németkér. Die neue Produktion „Kierer Tanzbräuche” (Németkéri táncképek) wurde von Emil Hermann choreographiert und von der „Roger Schilling” Blaskapelle unter Josef Fricz musikalisch begleitet. Die Melodien wurden von László Bán bearbeitet.

HD 2014-10-18 Tanz Großmanok S1010125 0234 Kier

Silber erreichten die folgenden Tanzgruppen:

Deutsch-Ungarischer Freundeskreis / Jugendtanzgruppe aus Bawaz/Babarc. Die Choreographin Anett Wölfling trat mit der neuen Produktion „Bawaz mit Jugendaugen” vor das Publikum. Musikalische Begleiter waren die Bawazer Dorfmusikanten.

Die Nadwarer Ungarndeutsche Traditionsflegende Volkstanzgruppe (Nemesnádudvar).
Die neue Produktion „Nach meiner Heimat” wurde von Simon Kishegyi jun. erstellt. Sie wurde von Josef Bachmann und Simon Kishegyi jun. auf dem Akkordeon begleitet.

Bronze erreichten:

Die „Glück Auf” Tanzgruppe aus Großmanok mit der neuen Choreographie „Wurstsuppe”, basierend auf Traditionen beim Schweineschlachten. Musikalisch begleitet von der vereinseigenen Kapelle.

HD 2014-10-18 Tanz Großmanok L1000784 0019 Nagymanok

Die „MOHÁCS” Nationalitätenvolkstanzgruppe aus Mohatsch mit der neuesten Produktion aus der Arbeit des Choreographen und Leiters dieser Tanzgruppe Stipo Filakovic’ „Of te Torfkirmes”. Begleitet wurde die Gruppe von der „Unterrock” Kapelle, Leitung Gábor Schulteisz.

HD 2014-10-18 Tanz Großmanok S1010086 0195 Mohatsch

Vorentscheid in Großturwall

Mit Gold qualifiziert waren:

Deutsche Nationalitätentanzgruppe aus Saar/Szár. Geleitet von Peter Schweininger wurde sie musikalisch von der Tanzhauskapelle unter der Stabführung von Thomas Farkas begleitet. Mit der Produktion „Saarer Hochzeit” (auf Überlieferungen aus den Jahren 1920-1930 aufgebaut) brachten sie eine neue Produktion auf die Bühne.

HD 2014-10-19 Tanz Törökbalint  L1010160 0120 Saar

Die „Füzes” Tanzgruppe aus Wiehall-Kleinturwall/Biatorbágy brachte mit der Volkstanzproduktion „Ich hab einmal geliebet….” ebenfalls wieder etwas Neues. Die Choreographinnen waren Szabó Julianna und Edina Bunth. Musikalisch wunderbar begleitet wurde die Tanzgruppe von der Jugendblaskapelle aus Wiehall-Kleinturwall unter dem Dirigenten Alexander Kaszás.

„Füzes” Tanzgruppe aus Wiehall-Kleinturwall/Biatorbágy

Zur allgemeinen Überraschung trat der Traditionspflegende Schwäbische Volkstanzverein aus Hajosch mit der Produktion „Hajoscher Spinnstube” auf. Diese ebenfalls neue, auf alten Traditionen fußende Choreographie wurde von Frau Czifra gestaltet. Die traditionelle Musik wurde von Stefan Czick und Franz Huber auf ihren für Hajosch so typischen Knopfharmoniken gestaltet.

Silber erreichten:

Die Grossturwaller Tänzer mit den neuen Produktionen „Marsch und Polka” choreographiert von Huszák Gézáné, sowie „Gruß aus Branau” (von Ferenc Pallai), in der Begleitung von der Grossturwaller Tanzhaus-Kapelle.

„Reményi Margit” Siebenschritt Tanzgruppe aus Schaumar mit der neuen Volkstanzproduktion „Erinnerungen an Miki”, Choreographin war Edit Milbich, begleitet wurde die Tanzgruppe von den „Lustigen Musikanten” unter der Leitung von Gábor Kaltenecker.

„Rozmaring” Jugendtanzgruppe aus Moor mit den neuen Volkstanzproduktionen „Alle Tanzen” und „Im Schwung”, Choreographie von Josef Wenczl, begleitet von der vereinseigenen Blaskapelle.

Die Deutsche Nationaliätentanzgruppe aus Hartau/Harta brachte die von Simon Kishegyi jun. choreographierte Produktion „Maibaumaufstellen”, sie wurde von Josef Bachmann und Simon Kishegyi jun. auf dem Akkordeon begleitet.

Bronze erreichten:

„Edelweiß” Deutsche Nationalitätentanzgruppe aus Moor mit der Volkstanzproduktion „Bawazer Tänze” (Helmut Heil) und der neuen Produktion „Schönwalzer” von Csilla Búza und Andreas Schmidt. Der musikalische Begleiter war die Edelweiß-Blaskapelle.

Zum ersten Mal war bei einer Qualifikation dabei die Tanzgruppe aus Bogdan/Dunabogdány. Sie trat mit zwei neuen Volkstanzproduktionen auf, mit der „Annalina Polka” und der „Stern Polka”. Die Choreographin war Beáta Bucsánszki und begleitet wurde die Tanzgruppe von der Schwabkapelle aus Bogdan.

HD 2014-10-19 Tanz Törökbalint  L1010005 0036 Bogdan

Vor einem fachkundigen Gremium, bestehend aus Volkskunstforscherin Dr. Mária Lantos-Imre, Kapellmeister und Musikschuldirektor i.R. József Apaceller, Choreographen und „Fülöp Ferenc”-Preisträger József Csoltói, Choreographen und stellv. Schulleiter Michael Mausz, sowie Gábor Agárdi, dem Vorsitzenden der Sektion Tanz im Landesrat, zeigten die Tanzgruppen in ihren Programmen in beiden Vorentscheidungen ihr Können und die Vielfalt der ungarndeutschen Tänze. Nach einer für die Jury nicht sehr leichten Bewertung wurden die Ergebnisse in den drei Kategorien (Gold, Silber, Bronze) bekannt gegeben.

Dass es in jeder Region nur zwei Bronze gab, zeigt das hohe Niveau auf dem hier in diesen Tanzgruppen gearbeitet wird. Bemerkenswert waren die vielen neuen Choreografien und das gekonnte Zusammenspiel mit den Kapellen.

Wir gratulieren allen, die mit Gold ausgezeichnet wurden, aber auch den „Silbernen” und den Tanzgruppen mit Bronze. Es soll ihnen ein Ansporn sein sich weiter zu vervollkommen um dann beim nächsten Mal auch unter den Goldenen zu sein. Wir wünschen allen viel Spaß beim Tanzen und freuen uns bereit jetzt auf das nächste Mal.

Das VIII. Landestanzfestival wird am 15. November 2014 in Moor abgehalten. Dabei können alle Tanzgruppen auftreten, die in den zwei Vorentscheidungen Gold erhalten haben.

Manfred Mayrhofer
LandesratForum

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.