HauptnachrichtDas Zentrum-Jahr 2014: eine Zusammenfassung

Das Zentrum-Jahr 2014: eine Zusammenfassung

Das Jahresende ist der geeignete Zeitpunkt um auf die Ereignisse der vergangenen Monate zurückzublicken und Bilanz zu ziehen. Wir können behaupten, dass 2014 für das 10-jährige Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum eine Erfolgsgeschichte war.

Das Jahr begann im Zeichen der Erneuerung: Mitte Januar ging das neue Zentrum-Portal online, es feierte seine Prämiere am Tag der traditionellen Landesgala der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen. Nicht nur das Design wurde verändert: Eine neue übersichtliche Struktur mit ständigen Kolumnen wurde angerichtet, auch die Inhalte anderer Institutionen und Presseorgane sind durch die Seite zu erreichen.

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Am 15. Januar wurden die Veranstaltungen im Haus der Ungarndeutschen mit einem Vortrag von über die Volkszählung 2011 fortgesetzt. Im Laufe des Jahres wurden viele verschiedene spannende Programme in der Reihe Zentrum Programme im HdU angeboten, unter anderem Buchvorstellungen, Vorträge, Konzerte, Weinprobe und vieles mehr. Besonders populär wurde die neue Reihe, in der ungarndeutsche Ortschaften sich mit einem Kulturprogramm und Ausstellung vorstellen können. Der Zulauf der Veranstaltungen wurde immer größer, es gab kaum Programme, bei denen keine Ersatzstühle gebraucht wurden.

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In Februar wurde erneut die Ausschreibung für Abgedreht!, das Ungarndeutsche JugendFilmfest veröffentlicht. Das Interesse war, wie immer, groß, 11 Mannschaften aus 6 Mittelschulen sandten ihre Filme ein, bei U35sec wurden 5 Wettbewerbsfilme und 3 Spots vom Zentrum auf der Preisverleihung am 25. April in Művész Kino gezeigt.

2014 war ein Jahr der Wahlen, das Zentrum nahm auch an der Kampagne Teil. Den neuesten Nachrichten und Aufrufen wurde eine eigene Kolumne auf dem Zentrum-Portal gewidmet, auch auf Facebook konnte man die Ereignisse verfolgen.

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Und wenn wir schon beim Facebook sind: Enorm viel Likes erhielt dieses Jahr unsere Facebook-Seite facebook.com/zentrumhu. Als dieser Artikel geschrieben wurde, verfolgten 2.438 Leute das Zentrum, wöchentlich erreichten unsere Nachrichten um die 10.000 Personen.

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Zwischen den beiden Veranstaltungssaisons war die Mannschaft des Zentrums auch nicht müßig. Zum zweiten Mal fand 2014 der gemeinsame Sommerkurs vom Zentrum und dem Goethe-Institut statt: 21 DeutschlehrerInnen wurden neue theoretische und praktische Kenntnisse übers Filmemachen vermittelt. Die Teilnehmer fertigten selbst vier Kurzfilme an, die auch im Ungarischen Fernsehen gezeigt wurden.

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Zentrum feierte 2014 sein 10. Geburtstag, natürlich zusammen mit seinen Förderern, Partnern und regelmäßigen HdU-Gästen. Die Feier fand am 30. September statt. Zu diesem Anlass wurde ein Film gedreht, in dem bedeutende Persönlichkeiten des Ungarndeutschtums über die Nationalität sprachen bzw. indirekt auch die Arbeit des Zentrums würdigten. Selbstverständlich gab es auch eine Geburtstagstorte, und die Feiernden wurden von den Jazzmusikanten Joe Fritz und István Gyárfás unterhalten.

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Wenn Herbst, dann Blickpunkt – Wettbewerb der Bilder. Genau 300 Fotos, Archivbilder und Postkarten wurden diesmal in den Wettkampf geschickt. Im Zeichen der Erneuerung wurde auch eine neue Kategorie eingeführt: Blickpunkt auf Instagram, wo weitere 105 Bilder eingegangen sind. Die feierliche Preisverleihung fand am 15. November statt, der Kinosaal der Kunsthalle war wieder überfüllt. Eine Auswahl der gelungensten Werke schmückt den Blickpunkt 2015-Wandkalender, der bis Jahresende fast ganz vergriffen war. Die besten Bilder der früheren Ausschreibungen bereisten auch 2014 das Land im Rahmen einer Wanderausstellung.

Die Presse berichtete regelmäßig über das Zentrum, auch die Artikel der Mitarbeiter wurden von mehreren in- und ausländischen Medien übernommen. Zu unseren festen Medienpartnern gehören Neue Zeitung, Unser Bildschirm, Treffpunkt am Vormittag, die Zeitschrift Barátság und nemzetisegek.hu bzw. Batschkaer Spuren.

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Das Jahr endete mit einem unerwarteten Erfolg: Auf der Adventsveranstaltung der Deutschen Selbtsverwaltung Budapest wurde das Zentrum mit der hohen Auszeichnung „Für das Deutschtum in Budapest” geehrt. Die Anerkennung ist für das Zentrum-Team ein Zuspruch, die Arbeit mit dem selben Enthusiasmus fortzusetzen.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.