BuchtippFred Duswald - Ulrike Raich: Sternstunde 1989

Fred Duswald – Ulrike Raich: Sternstunde 1989

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In der Reihe Eckartschrift der Österreichischen Landsmannschaft werden immer wieder wertvolle Publikationen über die politische und Kulturgeschichte Europas veröffentlicht. Anlässlich des 25. Jubiläums des Mauerfalls verfolgt ihr der neueste Band die Ereignisse von der Zweiteilung Deutschlands bis zur Wiedervereinigung.

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Die Publikation ist in zwei Teile gegliedert. Der erste, von Fred Duswald geschriebene, rekonstruiert die Geschichte ab 1945 und endet mit den Anfängen der Ära Gorbatschow und dem Beginn des Niedergangs der DDR. Es wird unter anderem auf den Prager Frühling hingewiesen, merkwürdig ist aber, dass weder dem Berliner Aufstand im Jahre 1953, noch der ungarischen Revolution von 1956 eigene Kapitel gewidmet werden. Die zweite Hälfte des Bandes – von Ulrike Raich – konzentriert sich eher auf den Osten. Diesmal werden auch die Ereignisse in Ungarn, in Österreich und selbstverständlich in der Sowjetunion berücksichtigt.

Ein Vorteil von Eckartschrift ist, dass trotz des niedrigen Umfangs der Werke sie eine Menge wertvoller Informationen enthalten und gut verständlich sind. Das ist der Fall auch bei diesem Buch. Fotoillustrationen bringen die Atmosphäre der behandelten Epochen den Lesern näher.

Wir empfehlen das Buch allen, die ihr Wissen über den Weg zur Wende auffrischen bzw. ergänzen möchten.

Fred Duswald – Ulrike Raich: Sternstunde 1989. „Es wuchs zusammen, was zusammen gehört”
Wien : Österreichische Landsmannschaft, 2014
Eckartschrift, 217.
112 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.