HauptnachrichtDonauschwäbischer Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2015 ausgeschrieben

Donauschwäbischer Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg 2015 ausgeschrieben

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Das Land Baden-Württemberg vergibt im zweijährigen Turnus den Donauschwäbischen Kulturpreis. Der Preis ist Ausdruck der Patenschaft des Landes über die Donauschwaben. In diesem Jahr wird der donauschwäbische Kulturpreis für den Bereich Kulturvermittlung (Medien – Wege – Ebenen) ausgeschrieben.

Wie das Innenministerium am 5. Februar mitteilte, wird der Preis an Personen verliehen, die durch ihr Engagement donauschwäbische Kultur und Identität sowohl in den Herkunftsländern als auch in der Bundesrepublik vermitteln, verbreiten und fördern. Angesprochen sind auch Einrichtungen und Initiativen, die kulturelle Angebote mit Bezug zur Geschichte und Kultur der Donauschwaben präsentieren. Dies können beispielsweise Heimatmuseen, Vereine, Gruppen, Stiftungen sowie Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung sein.

Der Kulturpreis besteht aus einem mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis und zwei Förderpreisen in Höhe von jeweils 2.500 Euro. Die Förderpreise sind für jüngere Kulturschaffende vorgesehen, die sich erfolgreich in der Kulturvermittlung engagieren. Anstelle eines Förderpreises kann in begründeten Fällen auch eine Ehrengabe vergeben werden. Eine Verpflichtung, den Kulturpreis zu verleihen, besteht nicht. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge Dritter möglich.

Zur Bewertung der Bewerbungen bzw. Vorschläge sind aussagekräftige Unterlagen erforderlich, zum Beispiel eine Begründung der Bewerbung oder des Vorschlags, tabellarischer Lebenslauf der Personen, Beschreibung der Art und Weise der Kulturvermittlung mit geeigneten Nachweisen hierüber (Projektbeschreibung, CDs, DVDs, Hinweise auf Homepage usw.) und ggf. sachkundige Empfehlungen. Diese Unterlagen werden für die Juroren in siebenfacher Ausfertigung erbeten.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury unter Ausschluss des Rechtsweges.

Bewerbungen und Vorschläge sind zusammen mit den erforderlichen Unterlagen und mit dem Vermerk „Donauschwäbischer Kulturpreis 2015“ bis spätestens 31. Mai 2015 beim
Haus der Heimat
des Landes Baden-Württemberg
Schlossstraße 92
D-70176 Stuttgart
einzureichen.

Für weitere Auskünfte steht das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg (Tel. 0049 711/66951-28) zur Verfügung.

Webseite des Hauses der Heimat >>>

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.