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Auf dem Teppich: Das war mein Schicksal – Gott mit dir, unsere Heimat!

Filmvorführung und Gespräch

Mittwoch, 25. 03. 2015 um 18 Uhr
im Haus der Ungarndeutschen (Lendvay u. 22, 1062 Budapest)

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Die traurige Geschichte von Kapeln/Kápolna-puszta, dem ungarndeutschen Geisterdorf im Komitat Weißenburg schildert der Film Das war mein Schicksal.
Die im Winter 1944 angerückten russischen Truppen metzelten die Männer nieder, Frauen und Kinder flüchteten und die Überlebenden wurden wegen ihren deutschen Wurzeln vertrieben.
Heute erinnern nur noch eine Hausruine und eine Gedenktafel an die ehemaligen Bewohner.

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Der Regisseur und Kameramann Gábor László wird über seine Motivation über die Ungarndeutschen Filme zu drehen und seine Erlebnisse während der Dreharbeiten sprechen. Präsentiert wird auch seinen Dokumentarfilm Gott mit dir, unsere Heimat!, den er mit Zeitzeugen über die Vertreibung drehte und für den er mehrere Preise einholte, unter anderem beim Filmfestival in Ungvár (2013) und beim Filmfest in Göcsej (2014).

Der Abend wird von Monika Ambach moderiert.

Filme:
Das war mein Schicksal (26 Minuten)
Gott mit dir, unsere Heimat! (15 Minuten)

Sprache der Veranstaltung: Ungarisch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.