Hausbuch

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Glücklicherweise ist die Vergangenheit von Wudersch/Budaörs gut erforscht. Die zahlreichen Monografien werden in diesem Band durch primären, von den einstigen Bewohnern der Stadt selbst verfassten Quellen ergänzt.

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Schon in den 1500er Jahren wurden in ungarndeutschen Siedlungen so genannte Hausbücher geschrieben, in denen die wichtigsten Ereignisse des Familienlebens und der Ortschaft festgehalten wurden. Leider sind Viele in den stürmischen Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg verloren gegangen. Die Herausgeber dieses Buches stellten den Band von erhalten gebliebenen Fragmenten zusammen.

Zwei längere Quellen können in der Veröffentlichung gelesen werden: die Herzog-Daxhammer-Handschrift, in der die ganze Geschichte der Stadt von der Ansiedlung bis zur Zwischenkriegszeit verfolgt werden kann und die weniger detaillierten Aufzeichnungen von Georg Kreisz. Auch einige Fragmente werden bekannt gegeben, darunter mehrere über die Steinberg-Kapelle und deren Bauherr Franz Wendler.

Das Buch empfehlen wir allen, die gerne aus erster Hand stammenden ortshistorischen Darstellungen lesen.

Tóth Györgyné Bencze Mária, Dr. Kovács József László (Hg.): Hausbuch
Budaörs : Budaörs Német Nemzetiségi Önkormányzat, 2014
208 S. : ill.
Sprache: Deutsch-Ungarisch

Die empfohlenen Bücher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek zugänglich. Weitere Informationen: info@bibliothek.hu

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.