Bibliothek @deJózsef Hárs: Szakácskönyv 1828

József Hárs: Szakácskönyv 1828

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In einem Kochbuch blättern meistens nur Hausfrauen und häusliche Herren interessiert. Ausnahme ist, wenn es beinahe 200 Jahre alt ist: In diesem Fall ist die Rezeptsammlung auch eine kulturhistorische Kuriosität. Dieses Kochbuch veröffentlicht die Rezepte von dem handgeschriebenen Heft einer Vulkapordányer Müllerfamilie in zwei Sprachen.

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Der Band wird von einem Gedicht der Besitzerin des ursprünglichen Heftes, Theresia Seyverth eröffnet, diesem folgt eine Einleitung, in der die Geschichte der Ortschaft, die Epoche und deren Gastronomie zusammengefasst wird. Die Publikation stellt die Zubereitung von 172 verschiedenen Speisen beziehungsweise Getränken vor. Man findet darin sowohl Suppen, als auch Hauptspeisen und Desserts, aber sie macht z. B. auch die Zubereitung von Kaffee bekannt. Im Band gibt es ein Verzeichnis der verwendeten Zutaten, in dem viele solche Lebensmittel zu finden sind, die heute nur noch ab und zu benutzt werden.

Ein anderer interessanter Teil ist die monatliche Menüreihe im Anhang, aus der man auch ein näheres Bild von der damaligen Küche bekommt. Ein gut brauchbarer Index steht den Benutzern des Kochbuches zur Verfügung, so dass es den heutigen Köchen auch ein praktisches Hilfsmittel sein kann.

Wir empfehlen den Band allen, die sich für diesen wichtigen Aspekt des Alltagslebens vergangener Jahrhunderten interessieren.

Hárs József: Szakácskönyv 1828 (Kochbuch 1828)
Sopron : Angelicus Kft. Kiadó, 1991
109 S. : ill.
Sprache: Ungarisch-Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.