BuchtippKinderwelten entlang der Donau

Kinderwelten entlang der Donau

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Noch bis zum 4. Mai ist die Ausstellung Gyula das Tauschkind im Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm anzusehen. Dieser Band ist ihr Katalog, der auch einen virtuellen Museumsbesuch ermöglicht.

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Im Buch werden nicht nur die Bilder gezeigt, sondern auch Hintergrundinformationen veröffentlicht. Von den Texten können auch diejenigen ein Bild von der donauschwäbischen Kindheit schaffen, die vorher wenig oder gar nichts von der Volksgruppe gewusst haben. Die Fotos des Bandes sind von atemberaubender Qualität

Das Ausstellungsmaterial ist vielfältig: Im Inventar gibt es unter anderem Kleidungsstücke, Spielzeuge, und selbstverständlich viele Archivfotos. Ein eigener Kapitel ist in der Publikation dem Phänomen Tauschkind gewidmet: Es handelt dabei um ungarische bzw. ungarndeutsche Kinder, die für das Erlernen der Sprache von den Eltern für einige Zeit „ausgetauscht” wurden.

Den Band empfehlen wir allen, die gerne ihr Wissen über die Donauschwaben erweitern möchten, und visuelle Informationen bevorzugen.

Kinderwelten entlang der Donau. Vom Heranwachsen als Deutsche in einer multiethnischen Region
Ulm: Donauschwäbisches Zentralmuseum, o. J.
160 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Die empfohlenen Bücher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek zugänglich. Weitere Informationen: info@bibliothek.hu

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.