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Das neue schwäbische Mundartstück des Schaumarer Laientheaters versetzt einen zurück ins Schaumar des Jahres 1938. Gerade finden die Vorbereitungen für eine Pilgerfahrt nach Mariazell statt, an der das ganze Dorf teilnehmen wird. Peenatl Teichthauns, als Geizkragen bekannt, würde allerdings lieber auf die Fahrt verzichten und so versteckt er die Reisekiste der Familie – in der Hoffnung, dass sie ohne Gepäck nicht abreisen würden -und versucht das Ganze Hutoto, dem Dorfgespenst in die Schuhe zu schieben….
Drei Generationen engagieren sich zusammen mit Schaumarer Theaterverein unter der Leitung von Autorin-Regisseurin Hilda Hartmann Hellebrandt. Mit dem 2011 gegründeten Verein haben sie auch schon einiges erreicht, sie waren mit ihren Stücken auch in Deutschland um dort zu spielen. Das Ensemble gehört zum Schaumarer Apáczai Kulturzentrum, wo auch seine Proben stattfinden.
Die Premiere von „Hutoto” fand am 11.Juni im Kulturzentrum Jókai in Budaörs statt. Anwesend waren auch 56 Besucher aus Bretzfeld. Der Aufführung vorangegangen waren monatelange Proben für die über 40 Mitglieder des Schaumarer Laientheaters. Aber sie haben sich gelohnt: Auf die Premiere des Mundart-Stücks folgte lang anhaltender Applaus des Publikums. Neben der schauspielerischen Leistung begeisterten auch die liebevoll gestalteten Bühnenbilder, die schönen alten Trachten, sowie die musikalische Begleitung: Die Aufführung wurde live auf dem Akkordeon und vom Schaumarer Frauenchor begleitet.
So bleiben nur zwei Dinge zu sagen: Wer schwäbisches Mundarttheater zu schätzen weiß, sollte “Hutoto” einen Besuch abstatten und sich mit dem Dorfgespenst anzulegen, kann gewaltig schief gehen….
Lea Lauxen



