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Eine Ausstellung anlässlich des Beginns von Flucht, Vertreibung und Deportation der Deutschen aus dem östlichen Europa vor 70 Jahren ist bis zum 9. Oktober 2015 in München im Haus des Deutschen Ostens zu sehen.
Der Teddybär aus dem Rucksack eines kleinen Brünner Mädchens, der Blechteller aus dem Lager in Ungarn, die Truhe aus Karlsbad mit dem doppelten Boden, die Schlüssel von „Zuhause“ in Oberschlesien, die ersten Ausweisdokumente – diese und viele andere Gegenstände der Ausstellung erinnern bis heute an die alte Heimat, an Flucht, Vertreibung, Deportation, Lager, an die Aussiedlung oder die Ankunft „im Westen“. Sie haben ihren hohen ideellen Wert für ihre Besitzer nie verloren. Die Ausstellung im Haus des Deutschen Ostens will anhand der Dinge und ihrer Geschichten beispielhaft von persönlichen Schicksalen erzählen, wie sie bis heute von Krieg, Gewalt und Verfolgung bedrohte Menschen auf der ganzen Welt erleben müssen.
Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch im Volk Verlag München erschienen. Dieses erhalten Sie im HDO, beim Volk Verlag und im Buchhandel.
Ausstellungsdauer: 12. Juni bis 9. Oktober 2015
Ausstellungsort: Haus des Deutschen Ostens (Am Lilienberg 5, 81669 München)
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10–20 Uhr, Freitag und Ferien 10–15 Uhr
Die Führungen finden ab einer Teilnehmerzahl von fünf Personen statt.
Anmeldung erforderlich an poststelle(at)hdo.bayern.de
Sondertermine für Gruppen auf Anfrage.

