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„Schwabenzug“ in Schaumar

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305 Jahre Ansiedlung und 20 Jahre Schaumarer Musikanten gefeiert

Im Wappen der Großgemeinde Schaumar ist ein Falkner abgebildet. Nicht zufällig, denn der Name leitet sich im Ungarischen von Falke ab. Auch eine reformierte Kirche ist im Ortskern zu finden, denn zur Zeit der Ansiedlung war es der reformierte Grundherr Wattay, der arbeitsame katholische deutsche Ansiedler auf sein Territorium geholt hat. Diese historischen Tatsachen wurden auch in das Szenenspiel über die Ansiedlung in Schaumar vor 305 Jahren integriert. Denn die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung Schaumar feierte anlässlich 305 Jahre Ansiedlung im Ort großformatig. Eigentlich gab es am 28. Juni ein Doppeljubiläum zu feiern, außer der Ansiedlung auch zwanzig Jahre Schaumarer Musikanten.

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Den Auftakt bildete die deutschsprachige heilige Messe auf dem Friedhof von Schaumar, von dort ging „der Schwabenzug“, in Tracht gekleidete Kulturgruppen und die Ortseinwohner, mit einem feierlichen Umzug bis zum Kirchplatz. Eine Zwischenstation war das historische Szenenspiel in der Regie von András Frigyesi mit Schauspielern des Wuderscher Latinovits-Theaters und des Deutschen Theaters Budapest in deutscher Sprache: Grundherr Wattay und der Akt der Vertragsunterzeichnung der Ansiedler. Bálint Meráni in der Rolle des Grundherrn Wattay kam stattlich mit einem Pferdewagen den Hügel hinunter, Petra Páder und Róbert Harcsik spielten das Ansiedlerehepaar, das die Vertragsunterzeichnung unternahm, Dávid Szalkay war der Ausschreier. Die Jubiläumsfeier wurde beim Gedenkstein der Ansiedlung fortgesetzt, viele Kulturgruppen gratulierten anschließend im Kulturhaus den Jubilaren, den Schaumarer Musikanten, im Rahmen eines Bläsertreffens. Die Vesela Kapela Komorn/Komarno, die Werischwarer Deutsche Nationalitätenblaskapelle, der Traditionspflegende Musikverein Wetschesch und natürlich die Schaumarer Musikanten waren u.a. vertreten.

Ein großangelegtes Programm, das auch für Besucher aus der Pilischer Umgebung für Spaß und Unterhaltung sorgte.

A. K.

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