NachrichtenEiner historischen Beziehung neue Bedeutung gegeben

Einer historischen Beziehung neue Bedeutung gegeben

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Der zweite „Geburtstag” des Freundeskreises Schwäbischer Jugendlicher Hartian – der Tag der Freundschaft zwischen Harast und Hartian

Die Jugendlichen von Hartian haben auf der Feier ihres zweijährigen Bestehens mit dem Verein Junger Haraster Schwaben eine Partnerschaftsbeziehung geschlossen. Die Wahl der Partnerschaft ist jedoch nicht zufällig geschehen… Denn die Verbindung der zwei Vereine hat alte Wurzeln, die die junge Generation auch nicht vergessen hat. Vielmehr haben sie dieser historischen Beziehung eine neue Bedeutung gegeben.

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Den „jüngsten” Verein von Hartian haben wir vor zwei Jahren gegründet. Diese zwei Jahre sind natürlich im Vergleich zu der mehr als dreihundertjährigen gemeinsamen Einsiedlungsgeschichte der beiden Siedlungen unbedeutend. Aber zwei Jahre reichten aus, die Freundschaft zwischen den Jugendlichen der beiden Vereine aufzubauen und zu festigen. Was uns zusätzlich, von der gemeinsamen Herkunft und den Traditionen abgesehen, verbindet? Wir liegen im Komitat Pesth, nicht weit voneinander entfernt, wir sind die zwei Mitglieder der GJU in dieser Region, wir treffen uns regelmäßig bei unseren gegenseitigen Veranstaltungen: wie Schwabenbälle und Hartianfeste.

Diesen langjährigen Kontakt wollten wir auf unserem größten Anlass, in Form einer Partnerschaftsbeziehung offiziell besiegeln, und wir hoffen, dass diese Freundschaft zusätzlich auf weitere Bereiche erweitert wird.

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Die Feier hat mit dem gemeinsamen Abendessen in dem „Eulennest” begonnen. Dann wurde der offizielle Teil in dem Keller des Heimatmuseums (der von unseren Jugendlichen hergerichtet wurde) fortgesetzt. Anschließend haben die beiden Präsidien die Urkunden unterzeichnet. Das war vielleicht der schönste Moment mit der Teilnahme von mehr als 50 Jugendlichen aus den beiden Ortschaften.

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Der nächste Programmpunkt war die „Einweihung” unserer neuen Mitglieder, die bei uns langsam schon Tradition wird. Diejenigen, die sich uns während des Jahres angeschlossen haben, sollen sich solchen Herausforderungen stellen, die etwas mit dem Ungarndeutschtum zu tun haben. Letztes Jahr sollten die Neuen auf die neuesten deutschen Hits Polka tanzen. Jetzt haben die letztes Jahr eingeweihten Mitglieder die Aufgaben kreiert und vorbereitet. Die neuen Mitglieder sollten im Rahmen der Show „Sváb Fiatal Születik” verschiedenen Produktionen nachgehen: wie dem schwäbischen Rap, ungarndeutsche Volkslieder in Blues Version, deutsche Stand-up Comedy mit Mundartwörtern, und ein kleines Theaterstück mit den Kleinsten „SCHWABwittchen”(schwäbische Version des Märchens: „Schneewittchen”) vortragen, die von unserer „strengen” Jury bewertet wurden. Diese Art der Unterhaltung war für die Haraster Tänzer auch neuartig, aber die Aufgaben haben ihnen so gut gefallen, dass sie die Einweihung wahrscheinlich auch einführen werden.

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Nach dem Programm konnte die Musik beginnen, für welches die junge Band „Schorokscher Burschen” gesorgt hat. Es zählte nicht mehr, wer Haraster oder Hartianer war: alle haben miteinander getanzt.

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Diese Feier war ein gutes Beleg dafür, wie eine offizielle Veranstaltung mit guter Laune, Tradition mit Innovation mit guten Mitteln gemischt werden kann. Wir hoffen, dass die Kooperation mit den Harastern nach dem guten Anfang auf diesem Weg weitergeht. Eines ist schon beschlossen, auf den diesjährigen Hartianfesten werden wir ein gemeinsames Zelt haben.

Martin Surman-Majeczki

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