Nachrichten„Wir präsentieren uns!” - Projekttag in Saar

„Wir präsentieren uns!” – Projekttag in Saar

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Am 05. 09. 2015 fand der Projekttag „Wir präsentieren uns!“ in Saar statt. Das war ein Teil des zweiten Moduls im You.Pa-Programm, an dem ich teilnehme. Da ich diese Aufgabe bereits erledigt habe, habe ich einen leichteren Weg zum Abschluss als Dozentin.

11953574_1222119934480182_3570014278034509347_o

Das Ziel meines Projektes war, meine Kenntnisse, die ich mir schon bei You.Pa angeeignet hatte, den Mitgliedern unserer Gemeinschaft weiterzugeben. Ich habe die Themen Konfliktmanagement, Präsentation und Medien gewählt, weil sie auch im Alltag ganz wichtig und nützlich sein können. Die Teilnehmer des Seminars waren Mitglieder der Saarer Tanzgruppe, fast alle auch Mitglieder des Archiv-Komitees, deswegen konnten wir diesen Tag als eine kleine Weiterbildung nutzen.

Den Tag startete ich mit der Vorstellung des Projekts, danach hatten die Mitwirkenden die größere Aufgabe. Den ersten Programmteil bildeten die Kennenlernspiele. Sie zeigten, dass eine langjährige Bekanntschaft nicht gleich bedeutet, dass wir alles vom anderen wissen. Diese Warm-Up-Aufgaben bereiteten eine gute Laune für das – meiner Erwartung nach – schwierigste Thema: für das Konfliktmanagement. Aber das stellte sich anders heraus: Die Jungs und Mädels hatten Riesenspaß dabei! Sie lernten ihre Fähigkeiten kennen und freundeten sich mit den Moderationskarten und Flipchartpapieren an.

11947850_1222119907813518_1238791111553601778_o

Vor der Mittagspause fingen wir mit dem neuen Thema „Präsentation – in aller Form” an. Wir machten lustige Situationsspiele und Übungen, wobei die Gruppe Rhetorik, Selbstpräsentation und Selbstbewusstsein praktizieren konnte.

Am Nachmittag waren die Medien im Mittelpunkt. Bálint Angyal, der Chefredakteur von Táncos Újság (unser Tänzerblatt), kam als Gastvortragender und erzählte uns darüber, wie die Zeitung der Saarer Tanzgruppe gemacht wird. An diesem Punkt entstand eine freie Diskussion über die Zukunft der Medien der Tanzgruppe. Hier kam auch das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum (Zentrum) als Beispiel ins Gespräch, wobei ich an die super funktionierende, zweisprachige Webseite vom Zentrum gedacht habe. Die Zweisprachigkeit ist ein großer Schwerpunkt bei den ungarndeutschen Organisationen, aber unsere Zukunft liegt bei dem Nachwuchs, den wir ausbilden müssen.

11875252_1222119924480183_8409407761586131521_o

Ich kann behaupten, dass wir einen erfolgreichen Tag hinter uns haben und von der Feedbackrunde konnte ich erfahren, dass ein großer Bedarf an solchen Seminaren da ist. Es ist immer gut zu sehen, wenn Jugendliche so aktiv und engagiert sind.

Die Veranstaltung wurde vom BMI durch die Otto Benecke Stiftung e.V. gefördert.

11952768_1222120091146833_6093227195869105406_o

Viktória Nagy

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.