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Am 05. 09. 2015 fand der Projekttag „Wir präsentieren uns!“ in Saar statt. Das war ein Teil des zweiten Moduls im You.Pa-Programm, an dem ich teilnehme. Da ich diese Aufgabe bereits erledigt habe, habe ich einen leichteren Weg zum Abschluss als Dozentin.
Das Ziel meines Projektes war, meine Kenntnisse, die ich mir schon bei You.Pa angeeignet hatte, den Mitgliedern unserer Gemeinschaft weiterzugeben. Ich habe die Themen Konfliktmanagement, Präsentation und Medien gewählt, weil sie auch im Alltag ganz wichtig und nützlich sein können. Die Teilnehmer des Seminars waren Mitglieder der Saarer Tanzgruppe, fast alle auch Mitglieder des Archiv-Komitees, deswegen konnten wir diesen Tag als eine kleine Weiterbildung nutzen.
Den Tag startete ich mit der Vorstellung des Projekts, danach hatten die Mitwirkenden die größere Aufgabe. Den ersten Programmteil bildeten die Kennenlernspiele. Sie zeigten, dass eine langjährige Bekanntschaft nicht gleich bedeutet, dass wir alles vom anderen wissen. Diese Warm-Up-Aufgaben bereiteten eine gute Laune für das – meiner Erwartung nach – schwierigste Thema: für das Konfliktmanagement. Aber das stellte sich anders heraus: Die Jungs und Mädels hatten Riesenspaß dabei! Sie lernten ihre Fähigkeiten kennen und freundeten sich mit den Moderationskarten und Flipchartpapieren an.
Vor der Mittagspause fingen wir mit dem neuen Thema „Präsentation – in aller Form” an. Wir machten lustige Situationsspiele und Übungen, wobei die Gruppe Rhetorik, Selbstpräsentation und Selbstbewusstsein praktizieren konnte.
Am Nachmittag waren die Medien im Mittelpunkt. Bálint Angyal, der Chefredakteur von Táncos Újság (unser Tänzerblatt), kam als Gastvortragender und erzählte uns darüber, wie die Zeitung der Saarer Tanzgruppe gemacht wird. An diesem Punkt entstand eine freie Diskussion über die Zukunft der Medien der Tanzgruppe. Hier kam auch das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum (Zentrum) als Beispiel ins Gespräch, wobei ich an die super funktionierende, zweisprachige Webseite vom Zentrum gedacht habe. Die Zweisprachigkeit ist ein großer Schwerpunkt bei den ungarndeutschen Organisationen, aber unsere Zukunft liegt bei dem Nachwuchs, den wir ausbilden müssen.
Ich kann behaupten, dass wir einen erfolgreichen Tag hinter uns haben und von der Feedbackrunde konnte ich erfahren, dass ein großer Bedarf an solchen Seminaren da ist. Es ist immer gut zu sehen, wenn Jugendliche so aktiv und engagiert sind.
Die Veranstaltung wurde vom BMI durch die Otto Benecke Stiftung e.V. gefördert.
Viktória Nagy




