NachrichtenBalkan betreffende Herausforderungen an Europa

Balkan betreffende Herausforderungen an Europa

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Ein Klarheit schaffender Vortrag über die Chronologie der Balkankrisen

Der Vortrag „Europa und der Balkan nach 1989: Krisenmanagement zu wenig, zu spät” fand im Rahmen der Bertha von Suttner Reihe zur Politikwissenschaft der Andrássy Universität Budapest und des Österreichischen Kulturforums Budapest in der Fakultät für Internationale Beziehungen am 01.10.2015 um 18 Uhr statt.

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Prof. Dr. Hendrik Hansen, Dr. Ulrich Schlie von der Andrássy Universität Budapest und Dr. Susanne Bachfischer, die Leiterin des Österreichischen Kulturforums, hielten die Ansprachen zu der Eröffnung und Begrüssung des Abends. Prof. Dr. Hansen stellte kurz die aktuellen Geschehnisse des Balkans vor, Dr. Bachfischer und Dr. Schlie sprachen über den beruflichen Werdegang Dr. Erhard Buseks, dem Vortragenden des Abends.

In seinem Vortrag konkretisierte Dr. Erhard Busek von Beginn an die geschichtliche Entwicklung und die aktuellen Herausforderungen der ausgeübten Politik dem Balkan gegenüber. Die politischen Züge der EU und anderer internationaler Staatengemeinschaften in Bezug auf den Balkan wurden dekomponiert und individuell betrachtet. Anschliessend wurden die Erfolge oder auch die Misserfolge der politischen Handlungen aufgezeigt und beleuchtet.

Mit den politischen Verhältnissen auf dem Balkan kennt sich Dr. Erhard Busek bestens aus, er war von 1991 bis 1995 österreichischer Vizekanzler, danach nahm er die Position des Koordinators der Southeast European Cooperative Initiative ein und war von 2002 an vier Jahre lang der Sonderkoordinator des Stabilitätspakts für Südosteuropa. Zur Zeit ist er der Vorstand des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa. Am Ende seines Vortrages beantwortete er detailliert und ausführlich die Fragen der Zuhörer.

Dr. Ulrich Schlie beschrieb zum Schluss die Präsentation „Europa und der Balkan nach 1989: Krisenmanagement zu wenig, zu spät?” wie folgt: „Eine wirkliche Geschichtsstunde, geprägt von Erfahrung, Bildung und Leidenschaft”.
Dem kann man nur zustimmen, denn die Verläufe sämtlicher Balkankriege wurden erläutert und mit den Gegenreaktionen von den Internationalen Staatengemeinschaften ergänzt. Zum Teil anekdotisch, zum grossen Teil jedoch ernst und sachlich wurden die Ereignisse aufgezählt und erklärt.

Die Präsentation Dr. Erhard Buseks ist ein Teil der Bertha-von-Suttner-Vortragsreihe gewesen, welches das Ziel verfolgt am Ende Fragen der Demokratie, Menschenrechte und der Friedsforschung kritisch betrachten zu können.

Dr. Erhard Busek hat die Zuhörer mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen definitiv zum Nachdenken und Nachfragen angeregt.

Fee Dorina Dutombé

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