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„Deutsche in Ungarn” – Tagung

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Der Stiftungslehrstuhl für Deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa der Universität Pécs und das Lenau-Haus luden am 20. Oktober ins Fünfkirchner Lenau Haus zur Tagung „Deutsche in Ungarn” ein.

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Es wurden die neue Leiterin des Stiftungslehrstuhls, Dr. habil Ágnes Tóth und die Assistentin, Réka Gyimesi vorgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Lehrstuhlleiter a. D.  Prof. Dr. Gerhard Seewann offiziell verabschiedet.

Grußworte sprachen Prof. Dr. Ferenc Fischer, Dekan, Leiter des Historischen Instituts der Universität Pécs, Dr. habil. Zsuzsa Gerner, Prodekanin, Leiterin des Germanistischen Instituts, Ibolya Englender-Hock, Direktorin des Valeria Koch Schulzentrums und Josef Erb, Abgeordneter der Stadtverwaltung Pécs.

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Im Programm wurden auch die Neuerscheinungen im Thema vorgestellt, wie:
Gerhard Seewann: Die Geschichte der Deutschen in Ungarn – ungarische Übersetzung von Dr. habil. Zsolt Vitári,
Nóra Rutsch–Gerhard Seewann: Geschichte der Deutschen in Ungarn für die 9.-12. Klasse – Lehrbuch und die Internetseite,
sowei die Monografie Zoltán Gőzsy–Gerhard Seewann: Der Bauernaufstand im Komitat Baranya 1766.

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Dr. habil Ágnes Tóth gab einen Überblick über die Pläne des Stiftungslehrstuhls. Danach folgten die Vorträge der Doktorandinnen über ihre aktuellen Forschungsergebnisse:
Réka Gyimesi: Die Einwohner von Bonnhard im Spiegel der Bevölkerungsgeschichte (1850-1941),
Edit Gebhardt: „In ein jedes christliche Haus gehört ein christliches Blatt“. Die christlich-katholische Thematisierungen des Sonntagsblattes (1921-1924),
Beáta Márkus: „Nur geht, ihr Schwaben, nicht einmal die Sonne scheint auf euch”- Die Deportation der deutschen Zivilbevölkerung in die Sowjetunion aus der „Schwäbischen Türkei” 1944/45,
Annamária Molnár: Die Wirkung des Zweiten Weltkriegs, der russischen Arbeitslager, der Besitz- und Bodenenteignungen und der Vertreibung auf ungarndeutsche Frauenschicksale,
sowei Judit Klein: Die Funktion und Geschichte der deutschsprachigen Minderheitenmedien in Ungarn im Sozialismus.

Stefan Szeitz

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