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Im Herbst 2003 entstand die Idee, die ehemals 70-köpfige Nationalitätentanzgruppe wieder zum Leben zu erwecken. Frau Dr. Edith Karsai rief ehemalige Mitglieder zusammen um gemeinsam diesen Plan zu verwirklichen. Es war geplant mit 3-4 Blechbläsern 8-10 Minuten lange ungarndeutsche Tänze zu produzieren. Als Namen gaben sie sich „Freude-Schar” (Örömcsapat). Am 26. Oktober 2005 wurde der Verein unter dem Namen Berzeler Ungarndeutscher Kulturverein (Ceglédberceli Német Nemzetiségi Kultúregyesület) gegründet. Nun ist dieser Verein bereits zehn Jahre alt geworden.
Zehn Jahre im Leben einer Zivilorganisation ist eine große Zeit.
Bei traurigen und fröhlichen Momenten, bei Jubiläen, bei Ausstellungen trafen sie sich immer wieder mit ihren Freunden aus nah und fern. Alle unterstützten die Verpflichtung, die donauschwäbisch-ungarndeutschen Werte zu erhalten. Der Verein ist froh, dass ihre Feste und Traditionen dazu beitragen, dass das kulturelle Erbe in Berzel gepflegt, bewahrt und weitergegeben werden kann. Am 24. Oktober 2015, am Festgala anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Kulturvereins hatte der Verein die Möglichkeit, einen Überblick über ihre Kulturarbeit zu geben.
Den Gästen, unter ihnen Bürgermeister Joseph Török; Frau Dr. Nagy, der Vizebürgermeisterin und Direktorin der Berzeler Grundschule; dem Notar Zsolt Pető; DNSV-Vorsitzender Ágnes Bogdán-Kassakürti und den Abgeordneten der Nationalitätenselbstverwaltung; Katalin Bogyay, der Leiterin des Kulturhauses; der Tanzgruppe „Lustige Schwaben“ aus Harast; dem deutsche Nationalitätenchor und dem Gründerkreis von Berzel, sowie Zsuzsa Ledényi und Manfred Mayrhofer vom Landesrat, brachten die Kulturgruppen des Vereins ein schwungvolles, farbenprächtiges Programm hervorragend unterstützt durch die „Freude“ Kapelle unter Josef Kaposi.
In den Pausen lief eine Diaschau, die manchmal Lachsalven des Publikums auslöste, wenn man zum Beispiel die Bilder der Maskenbälle sah. Nach dem wunderbaren Galaprogramm wurde zu einem Abendessen eingeladen und die „Freude“ Kapelle spielte zum allgemeinen Tanz auf.
Mit den besten Wünschen für viele weitere Jahre verabschiedeten wir uns von dieser freundlichen Gemeinde – nicht ohne Josef Kaposi für seine Mitwirkung beim Treffen der Familienmusikanten zu danken.
Manfred Mayrhofer – LandesratForum




