HauptnachrichtAGDM-Jahrestagung: Rundtischgespräch und neue Medienprojekte

AGDM-Jahrestagung: Rundtischgespräch und neue Medienprojekte

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Über 40 Vertreter von 19 Organisationen der deutschen Minderheiten trafen sich an der 24. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der FUEN in Berlin, wo die Ungarndeutschen unter anderem durch Otto Heinek, dem Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen vertreten wurden.

Im Rahmen der Jahrestagung wurden die Schwerpunkte der deutschen Minderheiten vorgehoben. Die bedeutendsten Veranstaltungen waren das Rundtischgespräch mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Medienmachern und AGDM-Vertretern im BMI und bzw. das Treffen in der Berliner Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin mit dem baden-württenbergischen Innenminister Reinhold Gall MdL.

v.l.n.r. BA Hartmut Koschyk MdB, Éva Adél Pénzes (Leiterin AGDM-Koordinierung), Koloman Brenner (AGDM-Vorsitzender), Gesandte Dr. Katalin Karsai (ungarische Botschaft), Hans Heinrich Hansen (FUEV-Präsident), Otto Heinek (Vorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen) (Foto: BMI)

Innenminister Reinhold Gall betonte beim Treffen mit den AGDM-Mitgliedern in der Landesvertretung Baden-Würtenberg in Berlin, dass die Kontakte zwischen den deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa erfreulich gut gepflegt seien sind. Darunter meinte er die Partnerschaftsbeziehungen zwischen Baden-Württenberg und den Ländern Ungarn, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Serbien und Tschechien.

Vor einem Jahr startete Hartmut Koschyk, der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten einen Dialog mit dem Institut für Auslandsbeziehungen, um einen Perspektivenwechsel im Bereich Minderheitenmedien erarbeiten. So ist die Idee „Mind-Netz” enstanden. Sie können hier mehr über den gegenwärtigen Status der Medienplattforms mehr erfahren >>>

In diesem kurzen Video ist wird das Wesentliche zusammengefasst.

Ein Teil des fünftägigen Programms war der Empfang für AGDM in der Botschaft Ungarns. Hartmut Koschyk bedankte sich bei der Gesandte Dr. Katalin Karsai für die Einladung und für bei Ungarn für den Einsatz für die deutsche Volksgruppe im Land. Otto Heinek, der Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen bewertete in seiner Rede die ungarischen Entwicklungen im Minderheitenwesen positiv, er wies unter anderem auf die Wichtigkeit der Gewährung der kulturellen Autonomie hin.

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