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Schweizer Tage in Orosháza

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Die Schweizer Tage in Orosháza wurden von der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung und von den Schulen in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Botschaft in Ungarn vom 09. bis 16. März veranstaltet.

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Der Botschafter der Schweizerischen Eidgenossenschaft wurde am Eröffnungstag im Rathaus von Bürgermeister Zoltán Dávid empfangen. Der Botschafter war auch bei der schweizerischen Firma Woertz, die sich nach dem Besuch des damaligen Botschafters Christian Mühlethaler 2012 in Orosháza auch unter seiner Mitwirkung in der Stadt niederließ. Heute sind bei der Firma 40 Arbeitnehmer tätig.

An der Eröffnung der Schweizer Tage sang der Chor des Mihály-Táncsics-Gymnasiums den Schweizer Psalm und die ungarische Hymne. Nach der Begrüßung durch Dr. Lajos Abonyi, Vorsitzender der Deutschen Selbstverwaltung, zeigten Schüler der József Eötvös Katholischen Schule ein literarisches Programm. Botschafter Jean-François Paroz betonte die Wichtigkeit der Sprachkentnisse und berief sich auf den französischen Philosoph Voltaire „…Kennst du viele Sprachen – hast du viele Schlüssel für ein Schloss.“ Vermittlung von Sprache sei immer auch Vermittlung von Kultur. Es sei daher richtig, dass mit der Sprache auch die dazugehörenden Kulturräume lebendig gemacht werden. Ausdruck dieser Bestrebungen seien die Schweizer Tage in Orosháza. Sie zeigten auch, dass die deutsche Sprache nicht nur auf Deutschland, Österreich und die Schweiz beschränkt ist. Die deutsche Sprache sei auch eine Minderheitensprache in Italien, Belgien oder Dänemark. Der Eröffnungsrede folgte das vielfältige, literarische Programm des Mihály-Táncsics-Gymnasiums.

Am 10. März wurde für Gymnasiasten ein Quiz über die Schweiz veranstaltet, bei dem 18 Gruppen um den 1. Platz wetteiferten. Das ganze Quiz hat Dr. Stefan Formann, 2. Vorsitzender der Deutschen Selbstverwaltung, vorbereitet und geleitet. Am 11. März fand im Evangelischen Gymnasium ein Rezitationswettbewerb schweizerischer Werke statt, der von Dr. Gábor Frank, Direktor in Rente, eröffnet wurde. Die Schüler der 5. – 12. Klassen wetteiferten in den Kategorien Prosa und Gedicht jeweils in den Jahrgangsstufen 5. – 6., 7. – 8., 9. – 10., 11. – 12. Am 16. März wurde ein Quiz über die Schweiz für Siebt- und Achtklässler veranstaltet, an dem sich 10 Gruppen beteiligten.

Die Wettbewerbe zeigten erneut, dass sich Zeit, Arbeit und Mühe gelohnt haben. Teilnehmer, Lehrer und Jury haben die Vorträge der SchülerInnen gelobt. Allen, auch den Organisatoren, gilt ein herzliches Dankeschön.

Ludwig Aufmuth/Abonyi

Foto: Kecskeméti Krisztina

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