NachrichtenNick Patrick aus Pécs ist der Landessieger von Jugend debattiert international in...

Nick Patrick aus Pécs ist der Landessieger von Jugend debattiert international in Ungarn

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Die vier besten Debattanten aus Ungarn lieferten sich eine spannende Debatte beim Landesfinale des deutschsprachigen Rhetorikwettbewerbs in Budapest. Zu der Frage „Soll Ungarn einer jährlichen Quote zur Aufnahme von Flüchtlingen zusagen, sofern die EU die Kosten übernimmt?“ hatten sie 24 Minuten Zeit, ihre Mitstreiter und die Jury von sich und ihrer Position zu überzeugen. Patrick Nick aus dem Ausbildungsgymnasium der Wissenschafts-universität Pécs beeindruckte durch rhetorisches Können, gutes Zuhören und überzeugende Argumente für die Einführung einer Quote und wird sechster ungarischer Landessieger von Jugend debattiert international. 

debatte jpg

Zusammen mit der Zweitplatzierten Dóra Budai vom Deutschen Nationalitätengymnasium vertritt er Ungarn bei der Internationalen Finalwoche vom 19. bis zum 23. September 2016 in Prag. Dort treffen sie auf die Landessieger aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Russland, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und der Ukraine und haben die Chance, den internationalen Sieg davonzutragen.

Budai Dóra és Nick Patrick jpg

Das Publikum im Saal der Andrássy Universität lauschte gespannt der Debatte und würdigte das Ergebnis mit großem Applaus. Unter den Zuschauern waren auch Ehrengäste wie: Staats-sekretärin für Familie und Jugend Katalin Novák, Referatsleiterin für Kultur der Deutschen Botschaft Budapest Maria Altmann, Leiter des Referats Europa im Außenministerium Zsolt Bóta und Vorsteher der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft Günter Saathoff. In ihrer Eröffnungsrede lobte die Schirmherrin Katalin Novák das Projekt mit den Worten: „Sie können die Zukunft Ihres Landes und Europas mit produktiven Debatten gestalten, bei denen Sie  Respekt, stabile Werte und prinzipientreue Kompromisse brauchen.“

Jugend debattiert international findet seit 2005 und mittlerweile in zehn Ländern an Sekundar- und Mittelschulen in Mittel- und Osteuropa statt. Das Projekt will Jugendliche dazu anregen, sich mit gesellschaftspolitischen Fragen auseinander zu setzen. Beim Debattieren auf Deutsch können die Teilnehmer zudem ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern. Jugend debattiert international findet in Ungarn in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Über 400 Schüler an 16 Schulen haben im Projektjahr 2016 am Wettbewerb teilgenommen haben.

csoportkep jpg

„Jugend debattiert international – Länderwettbewerb in Mittel- und Osteuropa“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. In Ungarn wird das Projekt unterstützt durch die Hanns-Seidel-Stiftung, das Staatssekretariat für Familie und Jugend im Ministerium für Gesellschaftliche Ressourcen, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, E.ON Hungária Zrt. und ELMŰ-ÉMÁSZ.

VI. Landesfinale Ungarn Jugend debattiert international

1. Platz: Nick Patrick, PTE Gymnasium
2. Platz: Dóra Budai, Deutsches Nationalitätengymnasium
3. Platz: Dániel Szabó, Österreichische Schule
4. Platz: Lilla Welsch, Deutsches Nationalitätengymnasium

Weitere Informationen zu Jugend debattiert international
Auf Deutsch >>>
Auf Ungarisch >>>
Video >>>
Facebook-Seite von Jugend debattiert >>>

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.