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Zwischen Sprachen im Ungarndeutschen Museum

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Die Verbindung von Sprachen, Identität und Literatur kennzeichnete das Podiumsgespräch, das am 10. Juni 2016 im Ungarndeutschen Museum in Totis/Tata stattfand.

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Literaturwissenschaftlerin Dr. Enikő Dácz, die Moderatorin des Abends (IKGS), stellte den Gästen interessante Fragen. Darauf reagierte zuerst Literaturwissenschaftlerin Dr. Eszter Propszt (Univ. Szeged), die darüber sprach, ob und anhand welcher Kriterien (Sprache, Themen, Deutungen) sich ungarndeutsche Literatur bestimmen lässt. Weitere Gesprächspartner waren zwei ungarndeutsche Autoren, die unterschiedliche Sichtweisen vertreten: Robert Balogh, der auf Ungarisch schafft, und Josef Michaelis, der das Schreiben auf Deutsch für unverzichtbar hält. Sie erzählten nicht nur über die Suche nach ihrer literarischen Identität, sondern auch über ihre Beziehung zu den ungarischen, deutschen und schwäbischen Sprachen. Eine davon untrennbare und unvermeidliche Frage war die nach den Tendenzen, die in den vergangenen 70 Jahren im Sprachgebrauch der Ungarndeutschen herrschen. Darauf antwortete Sprachwissenschaftlerin Dr. Maria Erb (ELTE Budapest).

Die niveauvolle Veranstaltung war Teil des literarischen Programms „Geschichten für zwei Stimmen“ des Ungarndeutschen Museums, dessen Ziel ist, die Dauerausstellung des Museums mit literarischen Werken zu ergänzen.

Katinka Árendás

ifa-Kulturassistentin
Ungarndeutsches Museum

Fotos: Edit Varga

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