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Bawazer Kirmes

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Auch dieses Jahr wurde in Bawaz der 20. August groß gefeiert. Denn der Nationalfeiertag und die Kirmes fallen in der Branauer Ortschaft auf den selben Tag, der jedes Jahr ein wichtiges Ereignis ist. Zu diesem Fest kommen jedes Jahr viele der Verwandten und Freunde der Anwohner zu Besuch. Da möchte sich auch die Gemeinde von ihrer schönsten Seite präsentieren. Als Auftakt wurde am Freitagabend der Kirmesbaum vom Schwäbischen Hof von Musik und Tänzern aus Ratzpeter begleitet zum Sportplatz getragen um den dort aufzustellen.

Die Feier wurde am Samstag in der katholischen Kirche fortgesetzt. Kleine Kinder in Tracht brachten das neue Brot zum Segnen ins Gotteshaus, wo in der Kirmesmesse auch die örtliche Blaskapelle mitwirkte. Für die Kinder ist natürlich der Kirmesmarkt von besonders großer Bedeutung. Ohne ein Spielzeug nach Hause zu gehen, geht wohl gar nicht. Heutzutage gibt es nur noch zwei kleine Stände, aber früher hätte man sich eine Kirmes ohne Ringelspiel gar nicht vorstellen können. Die Zeiten ändern sich eben, aber das Festprogramm am Nachmittag ist weiterhin ein fester Bestandteil des Ereignisses.

Diesmal gab die Bawazer Jugendblaskapelle ein Konzert. Die Gruppe holte sich unlängst den Preis Gold mit Auszeichnung beim Wertungsspiel des Landesrates der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen in Petschwar, Dirigent Georg Ahmann setzte selbstverständlich eines der dort gespielten Stücke aufs Programm. Bawaz wurde übers Wochenende zum Gastgeber der Blickpunkt-Wanderausstellung, die vom Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek jedes Jahr aus den schönsten Fotos des Blickunkt-Wettbewerbs zusammengestellt wird. In der Vertretung des Zentrums war Direktorin Monika Ambach anwesend. In ihrer Eröffnungsrede betonte sie, dass die Gemeinde in der Geschichte des Wettbewerbs nicht unbekannt sei. Mehrere Preise gingen nämlich bereits an Bawazer, und 2009 war die allererste Station der Blickpunkt-Wanderausstellung hier.

Dass es nach so vielen Jahren die Ausstellung zurückkehrte war der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung zu danken. Für die Einladung gab auch einen besonderen Anlass, denn beim letzten Wettbewerb schafften es sogar mehrere Bilder in die Endrunde bzw. wurden mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Für die Besucher der Ausstellung war dies natürlich von großer Bedeutung, aber sie diskutierten auch ausführlich über die anderen Bilder, die aus den verschiedensten Gegenden Ungarns stammen. Der Abend verlief wie immer in guter Stimmung, denn ohne den Kirmesball wäre das doch kein richtiges Fest. Und wie jedes Jahr spielte am Sonntag die Fussballmannschaft gegen die Spieler des Nachbarortes Seik. Mit dem Austanzen des Kirmesbaumes ging das Festwochenende dann leider viel zu schnell wieder zu Ende.

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