NachrichtenBegegnungen

Begegnungen

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Oktoberfest 2016 mit der Saarer Tanzgruppe

Schon seit mehreren Monaten warteten die Mitglieder der Saarer Tanzgruppe auf den September. Nicht nur wegen des Neuanfangs mit den Proben und Auftritten, sondern auch wegen einer Reise ins Ausland. Die Banater Tanz- und Trachtengruppe aus München bewarb sich erfolgreich um die Teilnahme am Trachten- und Schützenumzug des Oktoberfestes, dieses Jahr zusammen mit der Saarer Tanzgruppe.

14441123_991533080956728_6777893783940905436_n

Die Reise ging am 16. September los, die Gruppe befreundete sich mit München und traf die lange nicht gesehenen Freunde wieder. Musik durfte schon am ersten Tag nicht fehlen, als wir im Gemeinschaftshaus der Münchner Banater waren. Alle Ungarn waren bei Familien untergebracht, so hatten sie eine gute Möglichkeit zum Sprachüben.

14369894_991624950947541_5680357734834654879_n

Den Samstag starteten die Gruppen mit einer Stadtführung durch München. Trotz des Regens zogen die Jugendlichen in der Innenstadt herum und besichtigten alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wenn man in München ist, sollten die Bierhäuser auch besucht werden, das Augustiner- und Hofbräuhaus wurden „erobert“.

14433111_990848357691867_5251843789674425399_n

Der Abend war ein besonderes Erlebnis für alle. Beim gemeinsamen Fest stellten die beiden Tanzgruppen einem außergewöhnlichen Publikum einige von ihren Tänzen vor: Auch ehemalige Saarer saßen im Publikum, die vor 70 Jahren aus ihrem Heimatdorf vertrieben wurden. Die älteste Dame ist jetzt 94 Jahre alt. Die Gefühle kann man nicht beschreiben, man musste nur in die Gesichter der Alten sehen, um zu verstehen, was die Tänze aus Saar für sie bedeuteten. Nach dem Abendmahl spielte das Akkordeon die Hauptrolle. Ungarische, deutsche und natürlich ungarndeutsche Lieder wurden von Älteren und Jugendlichen gemeinsam gesungen.

14361321_990841114359258_1840931235561261669_o

Doch der Höhepunkt des Wochenendes kam am Sonntag. Am 18. September startete das Oktoberfest mit dem Trachten- und Schützenumzug durch die Stadt. Das Wetter wurde nicht besser, also mussten die ca. 9000 Mitwirkenden im Regen sieben Kilometer marschieren. Trotz des Unwetters waren alle begeistert und gut gelaunt. Besonders große Freude bedeutete es für uns, als wir die am Vortag neu kennengelernten Saarer beim Umzug erblickten. Die Tanzgruppe hat schon an einigen Festumzügen teilgenommen, aber dieses Erlebnis werden die Teilnehmer nie vergessen.

14322392_990843177692385_5409005022622898660_n

Nach dem Umzug machten sich alle Mitwirkenden zu den Festzelten des Oktoberfestes, wo alle ein halbes Hähnchen und ein Maß Bier von der Stadt München als Dank bekommen haben. Bis spät in die Nachmittagsstunden blieben die beiden Tanzgruppen, Banater und Saarer auf der Wiesn und genossen die Atmosphäre des Oktoberfestes. Der Abschied fiel schwer, aber es ist sicher, dass die Banater Schwaben aus München und die Saarer Tanzgruppe sich bald wieder treffen werden.

Viktória Nagy
(Fotos: Saarer Tanzgruppe)

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.