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Am 19. November 2016 trafen sich die Wemender Dorfgemeinschaft und Musikfreunde aus der Umgebung und dem ganzen Land zur Jubiläumsfeier anlässlich des 30-jährigen Geburtstages der Wemender Blaskapelle im Kulturzentrum von Wemend.
Die junge Moderatorin Adele Hahn begrüßte in der Eröffnungsrede die Ehrengäste, die dieses Mal zahlreich erschienen waren, eine Abordnung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen mit dem Vorsitzenden Otto Heinek (anlässlich der Klausurtagung der LdU in Fünfkirchen wurde diese Feier zum Anlass genommen der Kapelle würdig zu gratulieren) und dem Sprecher der Ungarndeutschen im ungarischen Parlament, Emmerich Ritter; der Landesrat der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen mit Josef Fricz (Mitglied der Blasmusiksektion des Landesrates), der Büroleiterin des Landesrates und dem Schriftführer des LandesratForums; die Bürgermeisterin von Wemend, Frau Erzsébet Barta, sowie alle, die dieses Programm unterstützt haben und zu dieser Feier gekommen sind. Begrüßt wurden auch alle Zuseher, die zu der 30. Jubiläumsfeier der Wemender Blaskapelle gekommen waren.
Die Kapelle wurde im Jahre 1986 von Mihály Gász gegründet. Er war bis 2001 der Kapellmeister, dann übergab er den Taktstock an seinen talentierten Schüler Johann Hahn, der seit dieser Zeit der Leiter und Dirigent der Kapelle ist. Zugleich ist er auch Vizevorsitzender der Sektion Blasmusik im Landesrat/Region Süd.
Zu Einzug hörten wir, von der jubilierende Blaskapelle gespielt, den Marsch von Konrad Habich „Jugend voran”. Darauf folgte die Kindertanzgruppe aus Wemend, die die „Sternpolka” vortrug. Die Polka „Altes Dorfwirtshaus” war die nächste musikalische Einlage der Blaskapelle. Vier bekannte Lieder „ Als ich ein Bub gewesen ..”, „Wenn ich bei mein Amboss steh”, „Dort wo die klare Quelle” und „Mein Herz, das ist ein Bienenhaus…” waren der nächste Programmpunkt, vorgetragen vom Wemender gemischten Chor. Der „Walzer zwei weiße Rosen” wurde als weiteres von der Blaskapelle vorgetragen.
Etwas Neues für Wemend passierte nun. Der frisch gegründete Wemender Männerchor trat nun auf die Bühne und trug folgende Lieder vor: „An einem Flusse …”, „Der alte Jaeger…”, „Im Wiesenthal ein Häuschen steht…” und „Wemender Burschen …”. Tosender Applaus war der Dank für diesen musikalischen Beitrag der neuen Formation. Darauf betrat wieder die Blaskapelle die Bühne und spielte uns die „Galbrunner Polka”. Als nächstes am Programm stand der Auftritt der Wemender Tanzgruppe, die die Choreografie „Sierer Tänze” vorführte.
Bevor wiederum die Wemender Tanzgruppe die Bühne betreten konnte, wurde uns die „Hochzeit-Polka” von der jubilierenden Blaskapelle gespielt. Die Tanzgruppe führte uns anschließend die Choreographie „Die Tänze” von Michael Mausz vor. Der vorletzte Programmpunkt des Abends war die von der Blaskapelle gespielte „Franz Thuri” Polka.
Nun wurden die Abgeordneten der einzelnen Organisationen auf die Bühne gebeten, um ihre Festreden bzw. Ehrengeschenke zu übergeben. Darunter waren Otto Heinek, Vorsitzender der LdU, Josef Szugfil, Vorsitzender des Verbandes der Branauer deutschen Selbstverwaltungen, Josef Fricz, der Vertreter des Landesrates, Erzsébet Barta, die Bürgermeisterin von Wemend, Etele Horvath, der Vorsitzende des Wemender Kulturvereins, die Hausherrin Bernatett Schreck, sowie die Vertreter der anderen Kulturorganisationen des Ortes und der Umgebung.
Den Abschluss bildete wieder die Wemender Blaskapelle die die „Beremina Polka” vortrug. Die zahlreichen Zuseher bzw. Zuhörer forderten Zugaben, die ihnen nicht verwehrt wurde. Danach nahm sich die Kapelle aber den Gedanken zu Herzen, dass man aufhören sollte, wenn es am schönsten ist und verließ unter tosendem Applaus die Bühne. Darauf wurde allen Anwesenden, die dieses schöne Jubiläumsfest mit den Wemendern zusammen gefeiert hatten gedankt und die geladenen Gäste wurden zu einem Abendessen eingeladen.
Der Landesrat der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen wünscht der jubilierenden Kapelle noch viele gemeinsame, wunderbare und erfolgreiche Jahre und bedankt sich für diesen schönen musikalischen Abend bei allen Mitwirkenden.
Manfred Mayrhofer, LandesratForum








