NachrichtenMartinstag in Tschasartet

Martinstag in Tschasartet

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Der heilige Martin wurde als Sohn eines römischen Offiziers geboren und trat mit 15 Jahren in die römische Armee ein. Ein Ereignis machte ihn weltberühmt: Martin begegnete als Soldat auf dem Pferd sitzend an einem Stadttor einem frierenden Bettler. Er teilte mit dem Schwert seinen Mantel und schenkte diesem eine Hälfte. In der folgenden Nacht erschien ihm im Traum Christus mit einem Mantelstück bekleidet. Das Volk von Tours (Frankreich) wünschte sich Martin als Bischof. Er lehnte dies jedoch ab. Die Legende berichtet, er soll sich deshalb in einem Stall versteckt haben, um der Wahl zu entgehen. Die Gänse sollen ihn jedoch durch ihr Schnattern verraten haben. Am 11. November finden in den Dörfern zahlreiche Martinsumzüge statt, mit zahlreichen singenden Kindern mit Laternen in den Händen. Der Umzug findet in der Dämmerung statt. Der Martinstag wird auch kulinarisch gefeiert.

101

Vor 15 Jahren haben wir beschlossen, dass auch wir St. Martins Tag feiern werden. Laternen bastelten wir zusammen mit den Kindern, die Eltern sorgten für Tee, Glühwein und für mit Gänse-Fett bestrichenes Brot. Der Umzug endete in der Kirche, wo die Kinder für ein schönes Programm sorgten, sie trugen Szenen aus dem Leben des heiligen Martins, vor.

121

Nach einigen Jahren knüpften sich auch die Schulkinder an unser Programm an. Seit drei Jahren ist es ein sogenanntes Dorf-Fest. An den Organisationsarbeiten nehmen nicht nur die Mitarbeiter des Kindergartens und der Schule, sondern auch Angestellte der Gemeinde teil. Wir haben den Eltern für Vieles zu danken, sie sorgten für das Essen und Trinken. Das Programm in der Kirche wurde von den Schulkindern der 3. Klasse und der älteren Gruppe des Kindergartens vorgeführt. Vielen Dank den Pädagogen, Andrea Barabás, Erika Bujdosó-Csontos, Éva Winter und Mária Takács. Ein großes Dankeschön geht auch an János Lei, der die Laternen segnete. Die Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung „Falatkák” bedanken sich bei allen Mitwirkenden für ihre Arbeit und Unterstützung.

Kindergarten-Team
Deutscher Nationalitäten Kindergarten Tschasartet

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.