default @deZwei Nationalitätenpreise an Ungarndeutsche

Zwei Nationalitätenpreise an Ungarndeutsche

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Gleich zwei Nationalitätenpreise des Ministerpräsidenten gingen heuer an Ungarndeutsche. Die Stiftung Ungarndeutsches Volkstanzgut pflegt seit 26 Jahren die ungarndeutschen Tanztraditionen, sammelt Tänze, bietet für Pädagogen Fortbildungen an, organisiert Festivals, Volkstanzlager und das Fünfkirchner Pfingstfestival. Auf 23 CD-s wurden Volksmusik und Kirchenmusik verewigt, das Trachtenbuch erlebte drei Auflagen. Anfangs war Béla Szende Vorsitzender der Stiftung, zurzeit bekleidet Ibolya Englender-Hock diesen Posten. Den Preis übernahm der Motor der Stiftung Helmut Heil.

ausgezeichnete2016

Maria Bauer geb. Moór hat mehr als 100 ungarndeutsche Volkslieder gesammelt, die auch auf CD-s festgehalten wurden. Sie brachte Schulkindern in Schomberg und später in Kaposvár Theaterstücke bei und ist aktive Mitgestalterin des ungarndeutschen Lebens in Kaposvár. Sie ist Trägerin des Lenau-Preises und der Ehrennadel in Gold für das Ungarndeutschtum.

Die Preise übergaben Minister Zoltán Balog und Staatssekretär Miklós Soltész in der Redoute. Im Kulturprogramm wirkten die hervorragenden ungarndeutschen Interpretinnen Sandra Holczinger (Gesang) und Mariann Molnár (Akkordeon) mit.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.