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Drei neue ungarndeutsche Lehrpfade im Entstehen

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Nach zwei gut gelungenen Pilotprojekten in Schomberg und Sanktiwan unterstützt die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen den Ausbau von drei weiteren ungarndeutschen Lehrpfaden, die auch zum landesweiten Netzwerk der ungarndeutschen Lehrpfade der LdU (www.lehrpfad.hu) gehören werden.

Brainstorming_über_künftige_Lehrpfade

Von den Bewerbungen von zehn ungarndeutschen Selbstverwaltungen entschied sich der Bildungs- und der Kultur- und Medienausschuss der Landesselbstverwaltung für die von Feked, Nadasch und Tarian eingereichten Konzepte.

Unlängst kam es schon zum ersten Brainstorming im Valeria-Koch-Schulzentrum zu Fünfkirchen, an der Vertreter der drei Ortschaften, MitarbeiterInnen der LdU, des Ungarndeutschen Pädagogischen Instituts und einer Kommunikationsberatungsfirma anwesend waren.

Laut erster Pläne soll das Leitmotiv des Fekeder Lehrpfades das Holz werden, weil das Leben der örtlichen Deutschen eng mit diesem Material verbunden sei. Die Thematik des Wanderweges in Nadasch stehe unter dem Motto „Volksseele“, und stelle die Frage, welche Elemente zur Herausbildung der gemeinsamen, charakteristischen Empfindungen, Stimmungen, Sympathien, Antipathien und Gewohnheiten  die Nadascher Deutschen prägten und immer noch prägen. Als Motto des Tarianer Lehrpfades solle das Gedicht des aus dem Dorf stammenden, 2006 verstorbenen ungarndeutschen Dichters, Josef Mikonya sein: „Zweüf Maonad is a Joar / Zwölf Monate sind ein Jahr / Egy év tizenkét hónapja“.

Das Ziel des Projekts – das dank der großzügigen Förderung des Bundesministeriums des Innern verwirklicht werden kann – ist die Förderung und Stärkung der ungarndeutschen Kultur und Identität durch nachhaltige und zeitgemäße Methoden, Intensivierung der Zusammenarbeit der ungarndeutschen Organisationen, Institutionen in ungarndeutschen Gemeinden, sowie Unterstützung der Netzwerkbildung unter den ungarndeutschen Gemeinden.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.