SchnellnachrichtenWilli Graf gestorben

Willi Graf gestorben

Der beliebte Redakteur der „Teitschstond“ und Conferancier bei unzähligen Bällen und Veranstaltungen Willi Graf – unser Willi – ist im Alter von 72 Jahren gestorben.

Archiv-Fotos-Willi-Graf-CMYK

Er stammt aus dem Kleindorf Budmer, von dort brachte er die Mundartkenntnisse und die Traditionen mit. Er hat den deutschen Nationalitätenklassenzug im Fünfkirchner Leőwey-Gymnasium besucht und ab 1967 war er 20 Jahre lang beim Fünfkirchner Rundfunk tätig. Mit seiner freundlichen, umgänglichen Art brachte er jeden zum Sprechen – in einer Zeit, wo viele Angst hatten, deutsch ins Mikrofon zu sprechen. „Es war in jeder Hinsicht, auch gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich gesehen, eine sehr schöne und äußerst interessante Zeit“, bekannte Graf in einem Gespräch. Ende der 80er Jahre wechselte er zum Fremdenverkehr. Zu dieser Entscheidung trug auch der Weinkeller der Familie in Bohl bei. Er arbeitete im deutschen Generalkonsulat in Fünfkirchen und auch im Internat der Fünfkirchner Tiborc-Schule. Unvergesslich bleiben seine Moderationen ungarndeutscher Veranstaltungen, Kulturprogramme, Schwabenbälle. Hier erntete er immer wieder mit seinen Mundartgeschichten großen Erfolg. Manche von diesen Geschichten veröffentlichte auch die Neue Zeitung.

Nur nicht aufgeben, machte er anderen und sich selber oft Mut. Am 14. Mai hat er den Kampf gegen die Krankheit aufgegeben.

Er wird am 26. Mai um 16 Uhr auf dem Friedhof in Bohl zu Grabe getragen.

Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.