SchnellnachrichtenBundesaußenminister Gabriel empfängt Vertreter der AGDM

Bundesaußenminister Gabriel empfängt Vertreter der AGDM

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Auf Initiative des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, wurden die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel im Auswärtigen Amt empfangen.

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Für die 50 Minderheiten- und Jugendvertreter aus 20 Ländern Europas war es eine große Ehre, persönlich von Bundesaußenminister Gabriel empfangen zu werden und Gelegenheit für einen Meinungs- und Informationsaustausch zu bekommen.

Bundesaußenminister Gabriel zeigte sich von der lebendigen Gemeinschaft und wichtigen Brückenfunktion der deutschen Minderheiten beeindruckt und hob deren Wichtigkeit für ein gelebtes Europa hervor.

Im Rahmen der Begegnung informierten die Minderheitenvertreter Bundesaußenminister Gabriel über die Europäische Bürgerinitiative Minority SafePack, deren Ziel es ist, minderheitenrechtliche Mindeststandards auch im Gemeinschaftsrecht der Europäischen Union festzuschreiben. Den Organisatoren bleibt ein Jahr Zeit, um die erforderliche Zahl von einer Million Unterstützungserklärungen aus mindestens sieben verschiedenen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu sammeln, damit sich Europäische Kommission nach der Registrierung auch inhaltlich mit der Initiative befasst.

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Im Anschluss des Zusammentreffens mit Bundesaußenminister Gabriel hatten die Minderheitenvertreter Gelegenheit für ein ausführliches Gespräch mit dem Beauftragten für Auswärtige Kulturpolitik, Michael Reiffenstuel, und weiteren für die Deutschen Minderheiten zuständigen Mitarbeiter im Auswärtigen Amt unter der Leitung von Referatsleiter Bertram von Moltke.

Im dem Gespräch stand die Entwicklung der AGDM unter dem Dach der FUEN sowie die Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und den Mittlerorganisationen der auswärtigen Kulturpolitik im Vordergrund.

Gemeinsam wurden mögliche Überlegungen für eine weitere strategische Entwicklung der Medien- und Sprachkompetenz der deutschen Minderheiten ausgetauscht.

Das Auswärtige Amt fördert kulturelle, sprach- und bildungspolitische Vorhaben der deutschen Minderheiten, welche in den gemeinsamen Jahresplanungsgesprächen festgelegt werden. Die Minderheitenvertreter äußerten den Wunsch, vor allem mehr grenzüberschreitende Projekte wahrzunehmen.

Mit den jährlichen deutschsprachigen, internationalen Sommercamps für Jugendliche deutscher Minderheiten aus verschiedenen Ländern leisten das Goethe-Institut (GI) und das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) bereits einen wichtigen Beitrag.

Auch hatten die Minderheitenvertreter im Rahmen ihrer Jahrestagung 2016 das vom ifa entwickelte Mind_Netz, das Journalistische Beiträge deutscher Blogger und Medienmacher über Facebook oder Youtube teilt, gemeinsam freigeschaltet.

Thomas Kohnhäuser

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