SchnellnachrichtenAuf zum Volkstanzfestival: Vorentscheid der Region Süd

Auf zum Volkstanzfestival: Vorentscheid der Region Süd

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Für das Volkstanzlandesfestival, das am 18. November 2017 in Seksard stattfinden wird, gab es in Petschwar/Pécsvárad die erste Vorausscheidung. 4 Tanzgruppen aus den südlichen Regionen tanzten hier um die Ehre, beim IX. Volkstanzfestival dabei sein zu dürfen.

Nach dem Abspielen der Hymnen (gespielt von der Blaskapelle Roger Schilling aus Paks) übernahm nun Manfred Mayrhofer, der Moderator des Tages, das Mikrofon, begrüßte alle Anwesenden im voll besetzten Saal des Kulturhauses und bat Herrn Mihály Baumann, dem Vorsitzenden der DNSV Petschwar,, sein Grußwort zu halten und die Veranstaltung zu eröffnen.

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Vor einem fachkundigen Gremium, bestehend aus János Brieber, emeritierter Professor, Tanzkünstler, Ballettmeister, Choreograph und Lehrer, Ilona Huszák, Kindergartenpädagogin, Tanzlehrerin, József Apaceller, Kapellmeister, pensionierter Musikschulleiter und Gábor Agárdi, Sektionsleiter der Tanzsektion im Landesrat, Tanzlehrer, zeigten die Tanzgruppen in einem eineinhalbstündigen Programm ihr Können und die Reichhaltigkeit der Tänze.

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Zuerst betrat die Deutsche Nationalitätenjugendtanzgruppe aus Wemend/Véménd, unter Leitung von Etele Horváth, die Bühne und zeigte uns nun die Volkstanzproduktion von Helmut Heil – die „Sierer Tänze/Szüri táncok“. Die Tanzgruppe wurde von der Wemender Blaskapelle begleitet. Die Melodie stammt aus unbekannter Feder und wurde von Johann Hahn bearbeitet, der die Kapelle auch leitete.

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Die zweite Tanzgruppe, die zur Qualifikation antrat, war die Deutsche Nationalitätentanzgruppe „Leőwey“ aus Fünfkirchen/Pécs unter Leitung von Helmut Heil. Im Programm stand eine „Polkamazur/Polkmazur“, Begleitet wurde die Tanzgruppe von der Schnaps Kapelle.

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Die Deutsche Nationalitätentanzgruppe aus Kier/Németkér, unter Leitung von Emil Hermann, war die nächste Gruppe, die wir erleben konnten. Mit einer neuen Choreographie in der Kategorie Volkstanz „Das Schöne Erbe/Szép örökség“ begeisterten die Tänzer das Publikum. Der Choreograph ist Emil Hermann. Begleitet wurde die Tanzgruppe von der Blaskapelle Roger Schilling unter Josef Fricz.

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Die Deutsche Nationalitätenjugendtanzgruppe aus Sulk/Szulok unter Leitung von Josef Virth zeigte uns zuerst die Choreographie von Josef Wenczl „Lustige Polka/Vidám Polka“ und eine neue Choreographie in der Kategorie Volkstanz und zwar mit den „Sulker Tänzen/Szuloki Táncok“, Choreographen sind László János Takács und Mihály Kápolnás. Musikalisch wurde die Tanzgruppe von der Kapelle aus Sulk unterstützt.

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Der zweite Auftritt der Deutschen Nationalitätenjugendtanzgruppe aus Wemend brachte uns die „Südungarische Suite/Dél-magyarországi szvit“. Die Choreographie stammt von Gábor Agárdi.

Zum Abschluss des Programmteiles noch einmal ein Auftritt der Leőwey-Tanzgruppe. Sie brachte nun eine neue Choreographie in der Kategorie Volkstanz und zwar den „Donauschwäbischen”. Eine Choreographie von Helmut Heil. Die musikalische Begleitung hatte wieder die Schnaps Kapelle

Trotz der wenigen Tanzgruppen – oder gerade deshalb – eine für die Jury nicht sehr leichte Entscheidung wurde vorgestellt. Das es hier nur die Bewertungen Gold und Silber gab, zeigt das hohe Niveau, auf dem in diesen Tanzgruppen gearbeitet wird, sowie die Breitenwirkung innerhalb der Tanzbewegung.

Die mit Gold qualifizierten waren: Die Ungarndeutsche Nationalitätentanzgruppe aus Wemend, geleitet von Etele Horváth, der Deutsche Nationalitätentanzverein Kier, geleitet von Emil Hermann und die Deutsche Nationalitätentanzgruppe „Leőwey“ aus Fünfkirchen, unter Helmut Heil.
Silber erreichte die Deutsche Nationalitätenjugendtanzgruppe aus Sulk.

Als musikalische Begleitung hatten die Tanzgruppen ihre eigenen Blaskapellen mitgebracht, wobei die Blaskapelle Roger Schilling aus Paks eine Doppelbelastung hatte. Sie spielte die Hymnen und die Begleitung zum Tanzprogramm ihrer Tanzgruppe.

Text und Bilder: Manfred Mayrhofer, LandesratForum

Der zweite Vorentscheid fand am 29. Oktober 2017 in Tschepele/Csepel statt.

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