SchnellnachrichtenAls einzige Frau in der Jury

Als einzige Frau in der Jury

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Der 5. Weinwettbewerb der Region Nord in Aldebrő

Ich trinke gerne ein Glas Wein, und in ein paar Regionen inner- und außerhalb Ungarns kenne ich mich leidlich aus. Ein Experte bin ich zwar nicht, trotzdem saß ich in der Jury, um die besten Weine auszuzeichnen. Degustieren ist ein subjektiver Job. Sieben Personen haben sich ein Tag vor dem Wettbewerbes zu einer Verkostungsrunde eingefunden, es wurden 61 Weinmuster ausgeschenkt. Die Kommentare unter uns waren knapp, unpolemisch und nachvollziehbar.

DSC_8321

Die Jurymitglieder schilderten in blumigen Worten, welche Attribute die Weine verdienen (kräftig, männlich oder weiblich, lagerfähig), wonach sie duften (nach Früchten, Mandeln, Nuss), wie der elegante Geschmack teurer Barriquefässer schmeckt und ob sie deren Charakterzügen entsprechen. Da waren Profis am Werk! Bis auf mich. Als einzige Frau in der Jury beurteilte ich die Weine nach einem bestimmten Gesichtspunkt: Ob der Wein mir schmeckt oder nicht. Gesetzt den Fall, er schmeckt mir, dann wie oft und zu welchen Anlässe ich ihn auf meinen Tisch stellen würde. Goldmedaille erhielten meiner Ansicht nach die Weine, die ich mir auf meinen Weihnachtstisch vorstellen konnte, Silbermedaille für einfache Gelegenheiten, Bronze und Urkunde hatten die Weine, die ich eher vermeide. Nur zwei Muster schlug ich in Acht und Bann. Verblüffend: Die sechs männlichen Jurymitglieder und ich waren uns bei der Bewertung weitgehend einig. Die großartigen Winzer, deren Werke uns echte Weinerlebnisse bedeuteten, verdienten unsere Sonderanerkennung.

DSC_8318

Am 17. Februar vergab die Jury sechs Großgold-, sieben Gold-, 20 Silber- und 23 Bronzemedaillen. Die Qualifikation „Der beste Wein des Wettbewerbs” erhielt István Gecse mit seinem süßen Debrőer Lindenblätter (Spätweinlese 2016). Vor der Bekanntmachung der Ergebnisse traten Kulturgruppen auf: die Borony Tanzgruppe aus Csobánka, der Jubiláte Chor aus Ózd und die örtliche Edle Blumen Tanzgruppe. Nach dem Abendessen begann der Ball mit Livemusik und Tanz, wie gewöhnlich an so einer Veranstaltung.

DSC_8428

Ich habe mich mir ein schönes Wochenende in Aldebrő gegönnt, um Zeit für die Meisterwerke der Winzer zu nehmen.

Maria Scherzinger

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.