NachrichtenMenschen hinter der Kampagne: Peter Tillmann

Menschen hinter der Kampagne: Peter Tillmann

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Tag für Tag bekommen wir viele Informationen zu den Wahlen mit, aber wie sieht es mit denjenigen aus, die hinter dem Wahlkampf stehen? Wie ist ihre Meinung dazu und was sagt ihre Erfahrung?

PETER TILLMANN, unabhängiger Bürgermeister von Feked:

„Im Vergleich zu anderen Dörfern haben sich in Feked relativ viele in die ungarndeutsche Wählerliste eintragen lassen. Obwohl sich vor den Wahlen 2014 zahlreiche Wähler für die Option entschieden haben, sich nur für die Kommunalwahlen zu registrieren, haben wir bis jetzt ziemlich viele überzeugen können, ihre Registrierung auch auf die Parlamentswahlen zu erweitern: es geht hierbei um rund die Hälfte der Wahlberechtigten.

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Offensichtlich trägt zu diesem Verhältnis auch die Tatsache bei, dass 70% der Bewohner von Feked sich zum Ungarndeutschtum bekennen und auch ich als Bürgermeister mich zu dieser Gemeinschaft zähle. Wir haben eine sehr enge Beziehung zu den anderen Siedlungen im Bezirk Mohács. Ich kann sagen, dass es wenige solche Dörfer gibt, in denen sich – natürlich auch aufgrund der schon genannten Begebenheiten – so viele hinter das Projekt gestellt haben.

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Die Informationen und unsere Überzeugungskraft in Bezug auf die Registrierung und die Deutsche Liste geben wir auf verschiedenen Wegen weiter: regelmäßig sprechen wir auf den Sitzungen des Gemeinderats darüber, aber wir organisieren auch Foren, auf denen sich die Bevölkerung darüber austauschen kann, wir veranstalten öffentliche Anhörungen, und natürlich trägt nicht nur der Verein „Bund Fekeder Heimatfreunde“, sondern auch unsere deutsche Selbstverwaltung einen bedeutenden Teil dazu bei, dass wir immer mehr Menschen hinter unsere Sache stellen können. Natürlich gibt es diejenigen, die sich so sehr der einen oder anderen politische Seite verpflichtet haben, dass wir sie nicht überzeugen können.

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Leider sagt mir meine Erfahrung, dass man keiner Partei und keinem Abgeordneten einer politischen Partei trauen kann: sie brauchen uns nur für ihre Kampagne. Das spüren selbstverständlich auch die Menschen. Genau deshalb bin ich der Meinung, dass wir ausschließlich einem Nationalitätenvertreter vertrauen können, denn er ist unabhängig, ist nicht an die Disziplin einer Fraktion gebunden, und versteht, spürt unsere Probleme – denn schließlich ist er einer von uns.“

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